Jochen Busse
Operationen & Heim: Große Sorge um Comedy-Star
Für Jochen Busse stehen turbulente und gesundheitlich herausfordernde Monate bevor. Der 85-jährige Bühnenstar musste schweren Herzens all seine geplanten Auftritte mit dem Theaterstück "Weiße Turnschuhe" absagen. Betroffen sind sowohl die Termine im Theater an der Kö in Düsseldorf als auch die Vorstellungen in der Komödie im Bayerischen Hof in München im Juli und August.
Gegenüber der Abendzeitung erklärte der Schauspieler offen seine Situation: "Aufgrund der Operationen, die auf mich zukommen, falle ich das nächste halbe Jahr aus und kann leider nicht spielen."
Auch interessant
Aneurysma in der Hüfte entdeckt
Der gesundheitliche Einschnitt kam nach einer längeren Untersuchungsphase ans Licht. "Ich hatte Schmerzen, bin zum Osteopathen, dann kam eins zum anderen", schilderte Busse den Ablauf. Die Ärzte diagnostizierten schließlich mehrere Befunde, die zeitnah behandelt werden müssen. Bereits am 29. Juni muss demnach ein gefährliches Aneurysma in der Hüfte operativ entfernt werden. Direkt im Anschluss folgt eine ohnehin schon länger geplante Hüft-Operation.
Um für die Eingriffe und die darauffolgende Genesungszeit bestmöglich gewappnet zu sein, hat der Wahl-Münchner bereits Konsequenzen gezogen und ist temporär von Düsseldorf in die Seniorenresidenz "Residenz am Dom" nach Köln umgezogen. Eine absolut "vernünftige Entscheidung", wie der Star selbst betont. So könne er die Rehabilitation direkt vor Ort durchführen und sei rund um die Uhr bestens betreut.
Das große Ziel: Comeback 2027
Seinen Humor hat der 85-Jährige jedenfalls nicht verloren. Aktuell mache er Gymnastik, so gut es eben gehe. Das ganz große Ziel hat er dabei fest vor Augen: "Mein Ziel, das ich anstrebe, ist es, Anfang 2027 wieder auf der Bühne zu stehen, denn das ist mein Lebenselixier." Seine geliebte Wohnung im Münchner Stadtteil Schwabing will er für sein großes Comeback auf jeden Fall behalten.