Die 9- bis 14-Jährigen waren auf der niederländischen Insel Ameland im Ferienlager. Am Montag badete die Gruppe zunächst im von der Königlichen niederländischen Rettungsgesellschaft (KNRM) überwachten Bereich.
Doch die Strömung wurde zur Gefahr: Die Kinder wurden immer weiter vom Ufer abgetrieben. Als mehrere keinen Boden mehr unter den Füßen spürten, brach Panik aus. "Einige schrien: Wir fühlen den Grund nicht mehr", schilderte Rettungsschwimmerin Inger van Oord (19) der "Rheinischen Post". Die beiden jungen Lifeguards reagierten sofort.
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Zwei Rettungsschwimmerinnen im Einsatz
Inger van Oord schwamm mit einem Rettungsring zu der Gruppe. Ihre Kollegin Femke Wiersma (24) schnappte sich ein Surfbrett und machte sich ebenfalls auf den Weg zu den Kindern.
Die Leistungsschwimmerin Inger brachte sieben Kinder schwimmend zurück ans Ufer. Femke rettete die übrigen Schüler mit dem Surfbrett. Zusätzlich unterstützte ein weiterer Retter die Aktion mit einem Jetski.
Rund eine Stunde dauerte der Einsatz. Am Strand wurden die völlig verängstigten Kinder versorgt – verletzt wurde zum Glück niemand.
Am nächsten Tag gab es ein Wiedersehen
Für die Schüler waren die beiden Rettungsschwimmerinnen nach dem dramatischen Erlebnis echte Heldinnen. Einen Tag später besuchten Inger und Femke die Kinder sogar in ihrem Ferienlager in Buren.
"In der Nordsee haben wir Todesangst in den Augen der Gruppe gesehen. Einen Tag später haben wir sie entspannt und lachend wiedergesehen", sagte Inger der "Rheinischen Post".
Auch die KNRM zeigte sich stolz auf ihre jungen Retterinnen. Die Organisation lobte, dass beide trotz der Panik der Kinder und der schwierigen Bedingungen ruhig geblieben seien und sofort gehandelt hätten.