Wien. Wie SPÖ-Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler nach einem Krisentreffen mit den Landesparteichefs verkündete, wird Finanzminister Markus Marterbauer ab 2027 ihn als Vizekanzler ablösen.
Babler zieht sich schrittweise zurück
Andreas Babler macht vorerst als SPÖ-Chef - zusammen mit Klubobmann Philip Kucher und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner - weiter. Zu Beginn des Jahres wird es dann einen Wechsel an der Spitze geben, repräsentiert zunächst durch Kucher und Holzleitner.
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Der scheidende SP-Chef betonte, dass er seinen Schritt freiwillig setze: "Ich habe mir bei der Übernahme des Parteivorsitzes geschworen anders zu sein - nicht persönliches Interesse in den Vordergrund sondern das Wohl der Bewegung vor alles andere zu stellen".
Schlechte Umfregwerte
Der amtierende SPÖ-Chef war zuletzt in der Partei wegen der schlechten Umfragewerte in Kritik geraten. Medienmanager Gerhard Zeiler bot sich an, als neuer Parteichef die SPÖ wieder auf Kurs zu bringen.