Hitzefalle Italien

Rekordhitze: Kein Urlauber wagt sich mehr raus

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Der Asphalt glüht sich auf unfassbare 58 Grad auf
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Italien ächzt weiter unter extremer Hitze. Besonders Florenz entwickelt sich zur regelrechten Hitzefalle. Seit Tagen liegen die Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt, mindestens bis Montag soll die außergewöhnliche Wärme anhalten. Die gefühlten Temperaturen steigen auf bis zu 38 Grad, auch nachts bleibt es ungewöhnlich heiß.

Wie Messungen des "Corriere della Sera" zeigen, wird die Belastung in der Stadt durch den aufgeheizten Boden noch verstärkt. Auf der Piazza Pitti wurden auf dem Asphalt mehr als 58 Grad gemessen. Selbst auf der Piazza della Signoria erreichte der Boden noch 48,8 Grad.

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Beliebte Plätze bleiben leer

Die extreme Hitze hat auch Auswirkungen auf den Tourismus. Viele Urlauber wagen sich während der heißesten Stunden kaum noch ins Freie. Auf normalerweise belebten Plätzen bleiben zahlreiche Sitzgelegenheiten leer, während Einheimische und Touristen gleichermaßen Schatten suchen oder sich in klimatisierten Räumen aufhalten.

Auch andere zentrale Plätze verwandeln sich in Glutöfen: Auf der Piazza della Repubblica wurden 47,3 Grad gemessen, auf der Piazza Santa Maria Novella 46,4 Grad.

Wie groß der Unterschied durch Schatten sein kann, zeigt die Piazza del Carmine. Während sich der Asphalt in der Sonne auf 53,6 Grad erhitzte, wurden unter Bäumen nur 35,6 Grad gemessen.

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Damit wird deutlich, wie wichtig Bäume und Schatten in Städten sind. Auch für Tiere ist die Hitze gefährlich, da ihre Pfoten direkten Kontakt mit dem glühend heißen Boden haben. Mehr Begrünung, helle Straßenbeläge und Wasserspiele könnten Städte künftig besser gegen extreme Sommerhitze wappnen.