Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Heimsieg könnten die Kärntner am Sonntag (ab 14.30 Uhr, HIER im Sport24-Liveticker) nicht nur die Rote Laterne abgeben, sondern auch die WSG in der Tabelle nach unten ziehen. Der Druck auf die Wolfsberger steigt damit weiter. Die Tiroler reisen hingegen mit dem Selbstvertrauen ihrer bisherigen Auswärtserfolge an und wollen dem Schlusslicht den nächsten Rückschlag verpassen.
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Auch der direkte Vergleich spricht leicht für die Gäste. In den bisherigen Bundesliga-Duellen gab es zwei Siege für die WSG, drei Unentschieden und nur eine Niederlage. Für Silberberger wird es daher eine besondere Herausforderung, gegen seinen früheren Klub die Trendwende einzuleiten.
Gugganig vor Jubiläum gegen Ex-Klub
Zusätzliche Brisanz bringt ein Jubiläum aufseiten der Tiroler: Abwehrspieler David Gugganig steht bei einem Einsatz in der neunten Runde vor seinem 150. Bundesliga-Spiel. Davon absolvierte der 29-Jährige 124 für die WSG und 25 für den WAC. Gegen die Wolfsberger sammelte er zudem zwei Scorerpunkte – ein Tor und einen Assist. Gegen kein anderes Bundesliga-Team war er damit offensiv so erfolgreich.
Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel: Der WAC will das Tabellenende verlassen, die WSG ihren Vorsprung verteidigen. Ein enges Duell ist zu erwarten.
Mögliche Aufstellung:
WAC: Gütlbauer - Kitz, Behounek, C. Diabate - Wohlmuth, Schriebl, Sulzner, Renner - Fitz - Karamoko, Vrioni
WSG: Hamzic - Murray, Boras, D. Gugganig, Oswald - Striednig, Taferner - Wels, T. Goiginger, Olakigbe - Baden Frederiksen