Am Freitag (19.30 Uhr/live Sky & im OE24-Live-Ticker) geht es für die Wiener Austria in Vorarlberg gegen Altach.
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Es ist ein Duell zweier Krisen-Teams. Während das Tabellenschlusslicht WAC seinen Trainer bereits von Thomas Silberberger auf Manfred Schmid änderte, kämpft dessen Nachfolger bei der Austria, Stephan Helm, ebenso um seinen Job wie Altachs Ognjen Zaric.
"Leistungen spiegeln sich nicht in Tabelle wider"
"Altach ist in einer vergleichbaren Situation wie wir", erklärte Helm bei der PK, wählte aber einen positiven Zugang: "Ihre Leistungen spiegeln sich nicht in ihrer Tabellenposition wider."
Liegt der 43-Jährige damit richtig, wird das Duell im Ländle wohl noch schwerer als ohnehin schon. Seit 2022 haben die "Veilchen" nach der weiten Anreise ins Schnabelholz nicht mehr gewonnen – seither gab es drei Pleiten und zwei Remis.
"Es fehlt nicht viel, dass wir wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Wir müssen die Bälle im eigenen Drittel konsequenter verteidigen und trotz allem mutig, mit Überzeugung und Selbstvertrauen auftreten", so Helm. Erschwert wird die Aufgabe aber durch den erneuten Ausfall von Leader Aleksandar Dragovic.
Zaric: "Wollen den Heimsieg"
Laut Altach-Trainer Ognjen Zaric "befindet sich die Austria aktuell in unserer Reichweite und ist auch in der Tabelle in unseren Regionen". Großes Thema sei die momentane Krisenstimmung am Wiener Verteilerkreis aber nicht. "Ihre Situation ist sicher nicht angenehm, doch wir müssen den Fokus auf uns richten. Wir brauchen Punkte."
Man dürfe keinesfalls vergessen, dass die Austria "eigentlich eine gute Mannschaft ist. Sie haben einen guten Mix aus jungen, talentierten und erfahrenen Spielern", warnte Zaric. Dennoch ist die Marschroute der Altacher klar: "Wir wollen diesen Heimsieg, und dafür brauchen wir 100 Prozent Energie", betonte der 37-Jährige.