In der WDR-Talkshow am Freitag blickte Senta Berger (85) auf eine schwierige Phase ihres Lebens zurück. Nach einem schweren Sturz zu Beginn des Jahres und dem schmerzhaften Verlust ihres Ehemannes Michael Verhoeven, mit dem sie fast 60 Jahre verheiratet war und der vor zwei Jahren verstarb, ging es der Darstellerin lange Zeit nicht gut.
Auch interessant
Bescheiden
Zuletzt stand sie gemeinsam mit ihrem Sohn Simon vor der Kamera und wurde für "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" mit dem Deutschen Filmpreis geehrt. Ursprünglich habe sie das Rollenangebot ablehnen wollen, doch ihr verstorbener Mann überredete sie zur Zusage. Sich selbst begreift sie bescheiden als "Schauspielerin, die offensichtlich nicht immer, aber oft das Publikum erreicht."
Rückhalt durch die Familie
Die Künstlerin, die gemeinsam mit ihren Angehörigen in München lebt, sprach im Kölner Treff auch über das Altern und die Einsamkeit als Witwe. Zu Lebzeiten ihres Partners habe man dem Altern mit Humor begegnet, heute falle es ihr phasenweise schwerer. Gelegentlich wache sie morgens auf und es kommen betrübliche Gedanken: "Ich bin so alleine und ich werde bald 86. Aber dann kommen meine Kinder und sagen: 'Quatsch, jetzt komm, wir gehen am Viktualienmarkt was essen.'"