Neue Hass-Attacke
Skandal-Senatorin beschimpft Mbappé erneut
Der Skandal um Kylian Mbappé eskaliert weiter. Paraguays Senatorin Celeste Amarilla de Boccia attackierte den Kapitän der französischen Nationalmannschaft erneut öffentlich und bezeichnete ihn während einer Plenarsitzung unter anderem als "Huren****".
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Neue Beschimpfungen und Klage-Drohung
Auslöser ist das hitzige WM-Achtelfinale zwischen Frankreich und Paraguay (1:0). Nach dem Schlusspfiff hatte Mbappé Paraguays Torhüter Orlando Gill den Handschlag verweigert. Die Senatorin behauptete daraufhin, der Real-Madrid-Star habe den Keeper angeschrien und erklärte: "Das ist nicht französisch."
Anschließend legte sie weiter nach. Frankreich stehe für Persönlichkeiten wie Jean-Jacques Rousseau, René Descartes, Victor Hugo oder Simone de Beauvoir. Sie weigere sich, dieses Erbe "auf Mbappé zu reduzieren".
Zudem drohte die Politikerin dem Fußballstar mit rechtlichen Schritten. "Leg dich nicht mit Paraguayern an, Mbappé", sagte sie und verwies auf den früheren Brasilien-Star Ronaldinho, der 2020 in Paraguay wegen der Einreise mit gefälschten Pässen in Untersuchungshaft saß. Mbappé solle sich bei ihr entschuldigen, andernfalls könne sie ihn verklagen.
Ermittlungen laufen bereits
Bereits nach dem Achtelfinale hatte Amarilla de Boccia mit rassistischen Aussagen für internationale Empörung gesorgt. Auf X bezeichnete sie Mbappé unter anderem als "Trottel" und veröffentlichte weitere beleidigende und rassistische Äußerungen.
Mbappé reagierte damals scharf und nannte die Senatorin "eine verachtenswerte Frau" sowie "unwürdig ihres Amtes". Frankreichs Sportministerin Marina Ferrari und Präsident Emmanuel Macron stellten sich demonstrativ hinter den Kapitän der "Équipe Tricolore". Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete inzwischen Ermittlungen wegen öffentlicher Beleidigung ein.