WM-Frust

Skandal: Werbung steht  über Fußball!

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Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hat direkt am ersten Spieltag für eine Kontroverse gesorgt, die sich jedoch nicht um sportliche Entscheidungen drehte, sondern um Werbepausen.
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Um die Spieler bei der Sommerhitze zu schützen, führte die FIFA dreiminütige Trinkpausen (jeweils etwa in der 22. Minute pro Halbzeit) ein. Beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika sorgte die Umsetzung jedoch für großen Ärger: Die Spieler wurden laut dem französischen Journalisten Romain Molina angewiesen, mit der Spielfortsetzung zu warten, da die TV-Sender noch Werbespots zeigten. Dadurch verpassten einige Fernsehzuschauer sogar den Wiederanpfiff.

Frust bei Fans und Spieler

Zahlreiche Fans kritisierten die FIFA scharf und warfen ihr vor, die Trinkpausen lediglich als Vorwand für lukrative Werbeeinnahmen zu nutzen. Bei der zweiten Unterbrechung sollen die Spieler aus Frust über die Verzögerung sogar eigenmächtig das Spiel früher fortgesetzt haben.

Trotz dieses Aufregers bot das sportliche Geschehen vor über 80.000 Zuschauern im Estadio Azteca viel Dramatik. Mexiko sicherte sich einen 2:0-Sieg. Julián Quiñones traf bereits in der neunten Minute – das schnellste Tor in einem WM-Eröffnungsspiel seit 2006. Raúl Jiménez sorgte in der zweiten Halbzeit per Kopfball für die Vorentscheidung.

Zudem ging die hart umkämpfte Partie in die Geschichtsbücher ein: Mit insgesamt drei Roten Karten (zwei für Südafrika und eine für den Mexikaner César Montes) gab es so viele Platzverweise wie noch nie zuvor in einem WM-Eröffnungsspiel.