Zuschauerschwund

Song Contest Flop: 35 Millionen Seher weniger!

© APA/GEORG HOCHMUTH
166 Millionen TV-Zuseher sahen 2025 den Sieg von JJ. Heuer erreichte der Song Contest aus Wien nur mehr 131 Millionen Fans. Die Boykotte von fünf Ländern allein erklären das Minus jedoch nicht.

Bis zu 1,684 Millionen Zuseher beim Finale (Jahresrekord!) und insgesamt 4,567 Millionen bei den kumulierten Zahlen der Vorberichterstattungen. Für den ORF war der Song Contest in Wien ein Erfolg. Weltweit setzt es hingegen eine Pleite! Nur mehr 131 Millionen Zuseher waren beim Sieg von Dara mit "Bangaranga" mit dabei. Das sind um satte 35 Millionen weniger als 2025 beim Triumph von JJ in Basel. Da waren fünf wichtige Länder – u.a. Spanien und die Niederlande noch dabei. Die boykottierten nun wegen Israel den Song Contest, tragen aber, wie die Zahlen vom Vorjahr beweisen, nicht alleine die Schuld an der Zusehermisere!

Mega-Show zum 70. ESC-Geburtstag in der Wiener Stadthalle. © ORF

5 Länder boykottierten den ESC- tragen aber nicht alleine die Schuld an der Misere

Beim ESC-Finale 2025 kam Spanien auf eine durchschnittliche Einschaltquote von 5,88 Millionen Zusehern. In den Niederlanden schalteten auch noch satte 3,28 Millionen ein. Doch in Island, Irland und Slowenien lag die Zuschauerzahl im tiefen Hunderttausenderbereich.

Weniger Zuseher in Polen, Frankreich oder Schweiz

COSMÓ erreichte mit "Tanzschein" nur den 24. und Vorletzten Platz. © ORF

Vielmehr ging das ESC-Interesse europaweit zurück:  Um gleich 3,8 Millionen weniger Seher in Polen. Auch Großbritannien (–3,7 Millionen) und Frankreich (–3,3 Millionen) berichten von schwindenden Quoten. Ganz schlimm war es in der Schweiz: Fieberten 2025 noch bis zu 880'000 TV-Zuseher mit, so schalteten 2026 nur 286'000 Menschen ein. In Deutschland blieb die Quote indes solide: 8,18 Millionen Zuseher.

Victoria Swarovski und Michael Ostrowski erhitzen mit ESC-Moderation die Gemüter. © ORF

Die höchsten Marktanteile wurden in Skandinavien verzeichnet:  Finnland (92,8 %), Schweden (85,5 %), Norwegen (83,4 %) und Dänemark (79 %). In Österreich erzielte der ORF immerhin 64 Prozent.