Es ist einer der größten Konzert-Aufreger des Jahres- Für 10 und 11. Oktober hat Kanye West trotz weltweiten Russland-Boykotts zwei Konzerte unter seinem Künstlernamen Ye in St. Petersburg angesetzt (oe24 berichtete). Zum "Schnäppchenpreis" von 9.000 Rubel (91 Euro) bis 160.000 Rubel (1.618 Euro). Trotzdem waren alle 140.000 Tickets in der Gazprom Arena in Rekordzeit ausverkauft.
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Jetzt gibt’s Gegenwind: Die Gazprom Arena in St. Petersburg erteilt Kanye nun nämlich ein "Stadionverbot" und sagt, dass die Shows "nicht auf unserem Gelände stattfinden können". Vertreter der Arena erklärten, es sei kein Mietvertrag mit den Konzertveranstaltern unterzeichnet worden. Sie räumten zudem ein, dass Beschwerden über die Verpflichtung von West eingegangen seien, und betonten, das Unternehmen habe nicht hinter der Entscheidung gestanden, den Rapper zu engagieren – und tue dies auch jetzt nicht!
Gazprom Arena wehrt sich gegen Kanye-Konzert!
Stattdessen sei die in Moskau ansässige "Say Agency" für die Buchung der Shows verantwortlich gewesen, hieß es. Diese wiederum teilte via Telegram mit, dass das Storno der Auftritte von Ye in der Gazprom Arena "überraschend" gekommen sei: "Wir haben davon zur gleichen Zeit erfahren wie Sie – durch die Medien", schrieb die Agentur.
"Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Ye-Konzert nicht abgesagt", fügte sie in einer weiteren Nachricht hinzu. "Wir versuchen, den Veranstaltungsort zu kontaktieren, um den Grund für den Beitrag zu erfahren und die Angelegenheit zu klären." 140.000 Fans müssen nun weiter um die Konzerte zittern. Bzw. um ihr Ticket-Geld.