Wetter-Prognose
Temperatursturz: Schafskälte kommt heuer früher
Erste Meteorologen sprechen bereits von einer frühen "Schafskälte" – jenem Wetterphänomen, das normalerweise erst Mitte Juni für einen markanten Kälterückschlag sorgt.
Bereits zu Beginn der neuen Woche ziehen dichte Wolken, Regenschauer und teils kräftiger Wind durchs Land. Am Montag zeigt sich das Wetter vielerorts unbeständig. Die Sonne lässt sich nur gelegentlich blicken, während immer wieder Regenschauer und örtlich auch Gewitter durchziehen. Vor allem in Osttirol und Kärnten kann es länger anhaltend regnen. Dazu frischt besonders von Salzburg über Ober- und Niederösterreich bis ins Nordburgenland lebhafter Nordwestwind auf.
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Temperatursturz
Die Temperaturen gehen im Vergleich zu den vergangenen Tagen deutlich zurück und erreichen meist nur noch 16 bis 24 Grad. In höheren Lagen wird es noch spürbar kühler.
Typisch für die Schafskälte ist die Zufuhr deutlich kühlerer Luftmassen aus Nordwesten. Normalerweise tritt dieses Wetterphänomen zwischen dem 4. und 20. Juni auf. Heuer deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Schafskälte bereits einige Tage früher Einzug hält.
Am Dienstag zeigt sich das Wetter zunächst freundlicher. Neben Wolken gibt es auch sonnige Abschnitte, die Temperaturen steigen noch einmal auf sommerliche 20 bis 28 Grad. Doch die Wetterberuhigung ist nur von kurzer Dauer. Im Westen bilden sich im Tagesverlauf erneut kräftige Regenschauer und Gewitter, die sich in der Nacht auf Mittwoch weiter ausbreiten.
Zur Wochenmitte folgt dann der nächste Dämpfer. Am Mittwoch regnet es in vielen Regionen zeitweise, im Süden sind kräftige Schauer und Gewitter möglich. Gleichzeitig frischt vor allem in Wien sowie in Ober- und Niederösterreich starker Westwind auf. Die Höchstwerte liegen dann nur noch zwischen 13 und 24 Grad.
Damit startet der Juni deutlich wechselhafter und kühler als viele erwartet hatten. Ob die frühe Schafskälte nur ein kurzer Wetterrückschlag bleibt oder den Sommerstart nachhaltig bremst, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.