In Barcelona
Terror-Alarm an Flughafen: "Allahu Akbar"-Rufe
Im geschäftigen Ferienterminal T2 des Flughafens El Prat in Barcelona löste ein Passagier am Montag eine Schrecksekunde aus. Der Mann schrie ""Allahu Akbar" und warf einen Rucksack auf den Boden. Unter den Touristen brach Panik aus, viele liefen durch das belebte Gebäude um ihr Leben, während im Fluchtchaos Schuhe in den Korridoren verstreut liegen blieben. Mindestens zwei Unbeteiligte mussten wegen Panikattacken behandelt werden. Das Sicherheitspersonal des privaten Flughafens fesselte den Verdächtigen schließlich mit Hilfe eines Flughafenmitarbeiters.
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Entschärfer finden keinen Sprengstoff
Nach dem Vorfall wurden Bombenentschärfungsexperten der Elite-Bombentruppe TEDAX der Zivilgarde eilig zum Einsatzort gerufen. Die Spezialisten prüften den Rucksack und bestätigten rasch, dass dieser keine Sprengstoffe enthielt, woraufhin die Normalität im Gebäude allmählich wiederhergestellt wurde. Auch eine schnell eingesetzte Polizei-Taktikeinheit der regionalen Mossos d'Esquadra-Truppe war vor Ort. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus Honduras. Die Ermittler konnten keine zusammenhängende Reaktion von ihm erhalten, schlossen eine Terrorverbindung jedoch aus. Neben einer leichten Körperverletzung an einer anderen Person, die ohne Verletzungen ausging, wurde der Festgenommene zum medizinischen Dienst des Flughafens gebracht. Dort wurde die Einweisung in eine psychiatrische Station empfohlen.
Aussagen der örtlichen Sicherheitskräfte
Ein Sprecher der Zivilgarde in Barcelona erklärte zum Ablauf: "Zeugen sagten, er habe plötzlich angefangen, dschihadistische Parolen zu rufen, und Beamte wurden gerufen." Der Sprecher führte weiter aus: "Als sie am Tatort ankamen, war der Verdächtige bereits von Sicherheitspersonal des privaten Flughafens neutralisiert worden." Bezüglich weiterer Ermittlungen hieß es: "Uns wurde gesagt, er habe auch eine andere Person angegriffen, aber es war eine leichte Körperverletzung, die keine Verletzungen verursachte." Abschließend betonte der Sprecher: "Wir haben ihn wegen des Verdachts auf eine Reihe von Verbrechen, darunter eine Ordnungswidrigkeit, festgenommen und festgestellt, dass trotz dessen, was er geschrien hatte, keine Terrorbedrohung vorlag." Eine Polizeiquelle ergänzte: "Sein Verhalten hat bei anderen Reisenden viel Angst ausgelöst. Stell dir vor, du bist an einem Flughafen und eine Person fängt an, dschihadistische Parolen zu rufen. Es ist normal, dass Menschen Angst bekommen."