Weiter ohne Klub
Transfer-Drama: Alaba kassiert nächste Absage
David Alabas Klubsuche entwickelt sich immer mehr zum Geduldsspiel. Mal Lazio, mal Manchester United, zuletzt sogar Mexiko – fast täglich taucht eine neue Spur auf. Doch statt eines Vertrags gibt es für den ÖFB-Kapitän bislang vor allem eines: Den nächsten Rückschlag.
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Zuletzt schien Club América eine mögliche Lösung zu sein. Der mexikanische Traditionsklub suchte nach dem Abgang von Sebastian Cáceres zu Celta Vigo tatsächlich noch einen Innenverteidiger. Alaba wurde dem Verein laut "TUDN" angeboten. Doch Interesse? Fehlanzeige.
Statt des Österreichers holte América Santiago Ramos Mingo. Der 24-jährige Argentinier kommt vom brasilianischen Klub EC Bahia und soll die Defensive verstärken. Alaba dürfte damit aus dem Rennen sein. Laut "Claro Sports" waren vor allem sein Alter und seine Verletzungshistorie Gründe für die Zurückhaltung.
ÖFB-Kapitän zu alt & zu teuer?
Und auch in England ging zuletzt eine Tür zu. Manchester United schloss eine Verpflichtung des 34-Jährigen laut "Manchester Evening News" aus. Nicht unbedingt wegen seiner Klasse, sondern wegen der neuen Transferstrategie: United will verstärkt auf junge Spieler mit Entwicklungspotenzial setzen. Ein erfahrener Profi mit hohen Gehaltsvorstellungen passt offenbar nicht ins Beuteschema.
Für Alaba wird die Situation damit immer unangenehmer. Seit seinem Abschied von Real Madrid ist der ÖFB-Kapitän vereinslos und ohne Pflichtspielpraxis. Und die Uhr tickt: Am 24. September wartet in Linz das Nations-League-Duell mit Israel. Bis dahin wäre ein neuer Klub für Alaba wohl mehr als nur eine gute Nachricht.