Die Spekulationen um Michael Olise und einen möglichen Wechsel zu Real Madrid nehmen weiter Fahrt auf. Nachdem zuletzt mehrere spanische und englische Medien über eine spektakuläre Transferoffensive der Königlichen berichtet hatten, verdichten sich nun die Hinweise, dass der Offensivstar des FC Bayern tatsächlich das Wunschziel von Real-Präsident Florentino Pérez sein könnte.
Auch interessant
Mega-Angebot
Auslöser der Gerüchte ist ein viel beachtetes Wahlkampfversprechen von Pérez. Der langjährige Real-Boss kündigte an, im Falle seiner Wiederwahl ein Angebot über rund 150 Millionen Euro für einen internationalen Topstar abzugeben. Offiziell wurde kein Name genannt, doch übereinstimmenden Berichten von The Guardian, AS, Goal und weiteren spanischen Medien zufolge soll es sich dabei um Michael Olise handeln. Demnach habe Pérez den französischen Nationalspieler nach dessen starken Auftritten in der Champions League gegen Real Madrid als absoluten Wunschspieler identifiziert.
Besonders interessant: Laut Transfer-Insider Ramón Álvarez de Mon wurde Olise bereits über das Interesse aus Madrid informiert. Der 24-Jährige soll einem Wechsel zu den Königlichen grundsätzlich offen gegenüberstehen, ohne jedoch selbst aktiv auf einen Abschied aus München hinzuarbeiten. Vielmehr respektiere der Franzose seine aktuelle Situation beim FC Bayern und plane derzeit keine Schritte, um einen Transfer zu forcieren.
Während einige Berichte von einem möglichen Einstiegsangebot in Höhe von 150 Millionen Euro sprechen, wird in Spanien bereits über deutlich höhere Summen spekuliert. Teilweise ist sogar von einer Schmerzgrenze von bis zu 180 Millionen Euro die Rede. Sollte ein solcher Transfer tatsächlich zustande kommen, wäre Olise der teuerste Neuzugang in der Geschichte von Real Madrid.
Bayern bleibt gelassen
An der Säbener Straße bleibt man dennoch bemerkenswert gelassen. Bayern betrachtet Olise als unverzichtbaren Bestandteil der Mannschaft und hat intern mehrfach klargemacht, dass ein Verkauf derzeit kein Thema ist. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen die Münchner nicht einmal bei Angeboten jenseits der 200-Millionen-Euro-Marke gesprächsbereit sein. Auch Uli Hoeneß hatte zuletzt unmissverständlich erklärt, dass Olise als unverkäuflich gelte.
Die Bayern-Verantwortlichen sehen in dem Flügelspieler einen zentralen Baustein ihrer langfristigen Planungen. Olise besitzt noch einen Vertrag bis 2029 und verfügt über keine Ausstiegsklausel. Damit liegt die Entscheidungshoheit vollständig beim deutschen Rekordmeister. Berichten zufolge denken die Münchner sogar bereits über eine vorzeitige Vertragsverlängerung nach, um ihre Wertschätzung gegenüber dem Franzosen zusätzlich zu unterstreichen.