Tscherttegasse
U6-Station erstrahlt in neuem Glanz
Die rund 30 Jahre alte U6-Station Tscherttegasse ist nach mehrmonatigen Bauarbeiten deutlich größer und komfortabler. Ab Freitag stehen eine neue Verbindungsbrücke zwischen den Bahnsteigen, ein zusätzlicher Aufzug und neue direkte Zugänge zur Verfügung. Die Arbeiten wurden im Frühling gestartet.
Ein neuer Zugang beim Miep-Gies-Park führt direkt zum Bahnsteig in Richtung Siebenhirten. Dadurch verkürzen sich vor allem für Bewohner des Kabelwerks die Wege zur U6. Auch der Zugang von der Kirschenallee wurde erneuert und an die geltenden Standards für Barrierefreiheit angepasst. "So schaffen wir mehr Komfort für unsere Fahrgäste und machen die Öffis für alle Menschen noch einfacher und bequemer nutzbar", sagt Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).
Mehr Platz und Schutz vor Regen
Der bestehende Aufzug wurde im Zuge der Arbeiten modernisiert. Ein weiterer Lift beim Bahnsteig in Richtung Floridsdorf sorgt dafür, dass nun beide Bahnsteige vollständig barrierefrei erreichbar sind. Der Wartebereich wurde ebenfalls verbessert.
Mehr Platz gibt es künftig am verbreiterten Bahnsteig in Richtung Floridsdorf. Die Dächer wurden zudem über die gesamte Länge beider Bahnsteige verlängert. Fahrgäste sind damit beim Warten besser vor Regen und starker Sonne geschützt. "Der breitere Bahnsteig und die längeren Bahnsteigdächer bieten unseren Fahrgästen mehr Platz und Komfort beim Warten auf die U6", sagt Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien.
Beide Bahnsteige können bereits seit Mai uneingeschränkt genutzt werden. Bis Mitte August folgen noch letzte Arbeiten an den Oberflächen. Danach ist das gesamte Projekt abgeschlossen.
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Park wird als Nächstes umgestaltet
Die zusätzlichen Zugänge und die Verbindungsbrücke waren bereits bei der Verlängerung der U6 nach Siebenhirten im Jahr 1995 mitgeplant worden. Umgesetzt wurden sie nun nach dem Abschluss der Tragwerksanierungen zwischen den Stationen Schöpfwerk und Alterlaa. "Mit dem Upgrade der Station Tscherttegasse wird ein langjähriger Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner des Kabelwerks Realität", sagt Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ). Im Anschluss soll auch der Miep-Gies-Park auf Grundlage einer Bürgerbeteiligung neu gestaltet werden.