Sonntagsfrage

Umfrage: Kickl führt gleich doppelt

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Sonntags- und Kanzlerfrage ++ Aber: Keine Wahl in Sicht ++ Stocker legt zu

Alles blau. Die FPÖ präsentiert sich derzeit als überlegene Wahlsiegerin. Laut Hochrechnung der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 (2.000 Befragte vom 18. bis 26. 6., maximale Schwankung 2,2 %) würde die Partei bei einer Nationalratswahl mit 38 % wieder ihr Rekordniveau erreichen. Seit Jahresbeginn stabilisiert sich die FPÖ damit konstant über 35 %.

Schwache Ampel. Im Gegensatz dazu geraten die Regierungsparteien unter Druck: Die ÖVP rutscht auf 21 % ab (ein Minus von fünf Punkten im Vergleich zur Wahl 2024), während die SPÖ bei 18 % und die NEOS bei 8 % stagnieren. Mit zusammen nur 90 von 183 Mandaten würde die Ampel ihre Mehrheit verlieren. Die Grünen können sich derweil leicht auf 10 % verbessern.

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Keine Wahl. Trotz des Umfragehochs steht FPÖ-Chef Herbert Kickl vor strategischen Hürden: Neuwahlen sind vorerst nicht in Sicht, da die Koalition selbst am schwierigen Doppelbudget nicht zerbrechen wird. Zudem hat Kickl durch seinen radikalen Oppositionskurs potenzielle Partner vergrault – selbst in der ÖVP gibt es keine Ambitionen für eine blau-schwarze Zusammenarbeit.

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Kanzlerfrage. Ein kleiner Lichtblick zeigt sich für Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) in der fiktiven Kanzler-Direktfrage. Er kann sich um drei Prozentpunkte auf 16 % steigern. Kickl führt das Ranking aber trotz eines aktuellen Verlusts von drei Prozentpunkten mit 32 % weiterhin unangefochten an. Seine Dominanz ist so ausgeprägt, dass er mehr Zuspruch erhält als Christian Stocker (16 %), SPÖ-Chef Andreas Babler (8 %) und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger (7 %) zusammengerechnet (31 %).