Unfaire Behandlung

USA ändern Regel für Iran-Team

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Laut NBC NEWS hat das amerikanische Heimatschutzministerium die Reiseregeln für Irans Fußballnationalmannschaft vor deren drittem WM-Spiel gegen Ägypten gelockert. Das Team darf nun zwei Tage statt wie bisher nur 24 Stunden vor der Partie in Seattle in die USA einreisen, muss das Land jedoch direkt nach Abpfiff wieder verlassen.
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Zuvor hatte der iranische Verband mit einer offiziellen FIFA-Beschwerde wegen unfairer Behandlung gedroht, da das Trainingslager im Mai kurzfristig von Arizona nach Mexiko verlegt worden war. Der iranische Trainer bezeichnete seine Mannschaft, die nach zwei Unentschieden mit einem Sieg weiterkommen kann, als das am meisten unterdrückte Team der WM. Im Gegensatz zum Iran haben die anderen 47 Nationen deutlich mehr Zeit für Anreise und Regeneration.

Hintergrund der strengen Regeln

Hintergrund dieser strikten Maßnahmen ist der Krieg, den US-Präsident Donald Trump Ende Februar gegen den Iran startete, um dessen angebliches Atomprogramm zu stoppen. Irans WM-Teilnahme stand bereits vor diesem Angriff fest. Der Konflikt hat weltweite Folgen: Er treibt die Benzinpreise in die Höhe, lässt Trumps Beliebtheitswerte sinken, löste Kämpfe zwischen Israel und dem Libanon aus und blockiert die strategisch wichtige Straße von Hormus. Man sieht: Politik wirkt auf den Fußball, Entscheidungen im Fußball aber wirken ebenso auf die Gesellschaft und die Politik.