Breel Embolo wird diese WM wohl so schnell nicht vergessen. Sie endet für den Rennes-Legionär ähnlich dramatisch, wie sie begonnen hat.
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Denn schon bei der Einreise gab es für den 29-Jährigen Probleme. Anfangs durfte der nicht einreisen und konnte erst, nachdem das Visum-Problem gelöst wurde, nachfliegen. Nun sah er eine ganz bittere rote Karte im Viertelfinal-Kracher gegen Argentinien.
Doch was war passiert? In einer hitzigen Partie, in der die abgebrühten Argentinier alle Register zogen und lange Zeit ihre Führung verwalteten, kämpfte der Stürmer der Eidgenossen gegen die giftigen Verteidiger der Albiceleste.
VAR sieht Schwalbe
In der Hitze von Kansas City dürfte er dabei nicht den kühlen Kopf behalten können. Denn ausgerechnet kurz, nachdem sein Team den Ausgleich erzielen konnte, ließ er sich zu einer komplett unnötigen Schwalbe hinreißen.
Weil der portugiesische Schiedsrichter Joao Pinheiro allerdings nach dem vermeintlichen Foul Leandro Paredes die gelbe Karte zeigte, schritt der VAR ein und entlarvte Embolo als Schwalbenkönig.
Bittere Embolo-Tränen
Die Konsequenz für den Schweizer war eine gelbe Karte. Nachdem er im Verlauf des Spiels ebenfalls Gelb gesehen hatte, blieb dem Offiziellen keine andere Wahl, als den roten Karton zu zücken. Embolo wusste sofort, was er getan hat und konnte es nicht fassen.
Noch am Platz schossen ihm die Tränen in die Augen und so verließ er den Platz in Richtung Kabine, wo er zusehen musste, wie seine Teamkameraden den Kampf um das Halbfinal-Ticket in Unterzahl ausfechten mussten.