Iran

Vorbereitungen für Ayatollah-Beisetzung laufen

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Die iranischen Behörden rechnen mit Massenandrang bei Trauerzeremonien und der Beisetzung des getöteten Staatsoberhaupts Ayatollah Ali Khamenei.
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Sie halten für möglich, dass insgesamt bis zu 20 Millionen Menschen daran teilnehmen könnten, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf eine zuständige Behörde.

Die Zeremonien beginnen demnach am 4. Juli in Teheran und der Pilgerstadt Ghom. Das Begräbnis soll am 9. Juli in Khameneis Geburtsstadt Maschhad im Nordosten des Landes stattfinden. Wegen erwarteter Temperaturen um die 40 Grad arbeiteten die Behörden mit der Polizei und den Revolutionsgarden noch an einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen, so der Mehr-Bericht.

Irans Außenminister Abbas Araqchi kündigte an, dass auch im Irak Trauerzeremonien für Chamenei stattfinden werden. In Abstimmung mit der irakischen Regierung sei beschlossen worden, Zeremonien in der Hauptstadt Bagdad sowie in drei Pilgerstädten abzuhalten, sagte Araqchi laut Nachrichtenagentur Fars. Die irakische Führung habe dafür einen Sonderstab eingerichtet, mit dem in Bagdad die Details besprochen und die letzten Abstimmungen vorgenommen worden seien, so der iranische Chefdiplomat.

Kommt Khameneis Sohn?

Chamenei war Ende Februar 2026 bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Er wurde 86 Jahre alt. Mehr als 130 Tage nach seinem Tod soll er nun neben dem Mausoleum des achten schiitischen Imams Reza in Mashhad beigesetzt werden. In Teheran, Ghom und Mashhad wurden dafür insgesamt fünf Feiertage ausgerufen. Die Bestattung war ursprünglich früher geplant, wurde jedoch mehrfach aus Sicherheitsgründen verschoben - auch weil die gesamte politische Führung an den Zeremonien teilnehmen soll.

Unklar ist, ob auch sein Sohn und Nachfolger Mojtaba Khamenei, der bei dem Angriff schwer verletzt wurde, anwesend sein wird. Er war eine Woche nach dem Tod seines Vaters zum neuen Oberhaupt ernannt worden, trat seitdem jedoch nicht öffentlich auf. Das hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und einen möglichen Tod ausgelöst.