Deutschland. Nach Recherchen von "WELT" und "Telegraph" (gehören beide zu Axel Springer) haben Sicherheitsdienste nun den mutmaßlichen russischen Hintermann identifiziert: den Russen Oleg L., dem Kontakte zum militärischen Geheimdienst GRU (Einheit 29155) nachgesagt werden. Der Flughafen Leipzig/Halle gilt als strategischer Umschlagplatz für die NATO und die militärische Versorgung der Ukraine.
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In sozialen Netzwerken inszenierte sich L. als harmloser Familienvater, führte laut westlichen Nachrichtendiensten jedoch ein Doppelleben: Im Sommer 2026 reiste er über die Türkei nach Deutschland und kundschaftete das Areal tagelang mit einem Mietwagen aus.
Den Militärsprengstoff Semtex soll er über Bulgarien und Serbien eingeschmuggelt haben, wie "Telegraph" berichtet. Eine frühere Verbindung führt zudem zum GRU-Agenten Denis S. Die Ausführung überließ L. offenbar dem bereits polizeibekannten Belarussen Andrei K., dessen DNA an der Ausrüstung gesichert wurde.
Knapp an Katastrophe vorbei
In der Nacht vom 4. August traf eine mit 1,8 Kilogramm Semtex beladene Drohne die Tragfläche einer geparkten, mit 25.000 Litern Kerosin betankten ukrainischen Antonow An-124. Die Ladung explodierte jedoch nicht, wodurch eine Katastrophe ausblieb.
Russischer Außenminister Lawrow verschärft Ton gegen Berlin
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Ähnliche Sprengsätze wurden bereits in Polen und Litauen entdeckt. Die russische Botschaft in Berlin weist sämtliche Vorwürfe zurück.