SVS-Bürokratie-Wahnsinn
Wiener Mama (39) wartet seit Monaten auf Wochengeld - stattdessen kam Exekutor!
Kein Geld, aber Post vom Exekutor Bereits im März reichte die Wienerin ihren Antrag auf Wochengeld ein – und ging auf Nummer sicher: per E-Mail, per Post und über die ID Austria. Am Telefon beruhigte man sie: Alles sei vollständig, der Antrag passe. Ein fataler Irrtum, wie sich herausstellen sollte.
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Denn was der Schwangeren niemand sagte: Die SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) verlangte für die "Ruhendmeldung" ihrer selbstständigen Tätigkeit klammheimlich ein weiteres, separates Formular. Ein Detail mit drastischen Konsequenzen.
“„Was ich in den vergangenen Monaten mit der SVS erlebt habe, macht mich fassungslos!"”
Die betroffene Mutter im Gespräch
Obwohl die Wienerin seit dem 1. März nicht mehr arbeitet und ihre Tochter am 17. April das Licht der Welt erblickte, forderte die SVS plötzlich Beiträge für fast zwei Quartale ein – so, als würde sie Vollzeit weiterarbeiten. Mitten im Wochenbett, in dem sich die frischgebackene Mutter eigentlich von der Geburt erholen und um ihr Neugeborenes kümmern sollte, folgte der absolute Tiefpunkt: Die SVS schickte ihr einen Exekutor nach Hause!
Statt Wochengeld von SVS soll Mutter nun sogar zahlen!
Erst hieß es vonseiten der SVS, eine einfache E-Mail zur Klärung reiche aus. Wenig später die Kehrtwende: Doch wieder ein neues Formular! Das bittere Ende vom Lied: Die Ruhendmeldung wurde erst mit 1. Juni akzeptiert. Für die Monate März, April und Mai soll die Mutter nun voll blechen.
Bis heute – drei (!) Monate nach der Geburt – hat die Wienerin keinen einzigen Cent Wochengeld gesehen. Der Antrag sei "nach wie vor in Bearbeitung", ein Auszahlungsdatum steht in den Sternen. Dabei schuldet die SVS der jungen Mama mehrere Tausend Euro!
Die 39-Jährige versteht die Welt nicht mehr: „Hätte man mich von Anfang an darauf hingewiesen, dass zusätzlich ein eigenes Formular erforderlich ist, hätte ich dieses selbstverständlich sofort ausgefüllt. Stattdessen bin ich nun mit erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert.“ Mit dem Gang an die Öffentlichkeit will die Wienerin nun Druck machen – und verhindern, dass andere werdende Mütter in derselben verletzlichen Lebensphase diesen SVS-Spießrutenlauf durchmachen müssen.