"Diese Idioten"

Wirbel: Freddy Quinn (94) für tot erklärt

© ullstein bild via Getty Images
Sogar der Wikipedia-Eintrag des österreichischen Sängers und Schauspielers wurde von einem anonymen User bearbeitet.

Geschmackloser geht es kaum: In der vergangenen Woche wurde Schlager-Legende Freddy Quinn („Junge, komm bald wieder“) im Internet kackfrech für tot erklärt! Am Donnerstag um Punkt 18.46 Uhr änderte ein anonymer Feigling den Wikipedia-Eintrag des 94-jährigen Entertainers und fügte den eiskalten Satz hinzu: "Verstorben am 4. Juni 2026."

Bei einem Alter von 94 Jahren schrillten in den Redaktionen sofort die Alarmglocken – die Nachricht war im ersten Moment leider denkbar.

BILD rief bei Familie Quinn an, um nachzufragen. Die Stimme am anderen Ende der Leitung zürnte: "Das ist doch Rufmord!"

Quinn entrüstet: "Diese Idioten"

Am anderen Ende meldete sich Quinns Ehefrau Rosi (Hochzeit 2023) völlig fassungslos: "Wie, bitte??? Wer denkt sich bloß diesen Mist aus?" Nur Minuten später der Rückruf: "Du ahnst es nicht. Bei unseren Freunden gehen Anrufe ein." Rosi schaltete auf Lautsprecher – und dann donnerte die "Stimme der Sehnsucht" höchstpersönlich in den Hörer: "Verklagen sollte man die! Das ist doch Rufmord. Ich schlaf’ gern mal ein Ründchen, aber ich bin ganz sicher nicht tot. Diese Idioten!"

Wer hinter dem Wikipedia-Anschlag steckt, ist unklar – auf der Plattform kann im Prinzip jeder mitschreiben. Obwohl der makabere Eintrag rasch gelöscht wurde, verbreitete sich die Fake News wie ein Lauffeuer. Auf YouTube kursieren bereits geschmacklose Trauervideos („Die Legende ist nach langer Krankheit verstorben“). Es ist nicht der erste Internet-Dreck, den das Paar ertragen muss: Zuletzt machten Fake-Berichte inklusive gefälschter KI-Bilder die Runde, wonach Freddy erblindet sei.

Umzug statt Begräbnis

Dabei ist bei den Quinns das genaue Gegenteil von Abschied angesagt: Das Paar wagt gerade ein neues Abenteuer! Erst vor drei Wochen saß ich bei den beiden bei Kaffee und Kuchen. Ihre Villa in Poppenbüttel haben sie verkauft, aktuell richten sie sich einen idyllischen Bauernhof vor den Toren Hamburgs ein.

Hier döst Freddy heute am liebsten am Karpfenteich oder blickt über die Felder. Eigentlich wollte der Sänger nie wieder vor eine Kamera treten! Doch der Zorn sitzt tief. Freddy stellt klar: Der Musik-Gigant (über 60 Millionen verkaufte Platten) meidet zwar wegen seines nachlassenden Gehörs das Telefon und geht brav zu den ärztlichen Checks, aber Rosi gibt lachend Entwarnung für alle Fans: "Freddy kann sehen wie ein Adler. Er hat Appetit wie ein Bär – und schimpfen kann er noch wie ein Rohrspatz! Glauben Sie mir: Er ist sehr lebendig."