WM-Knall

"Ägypten beraubt" - Offizieller Protest gegen Messi-Sieg

© EPA
Ägypten fühlt sich vom französischen Schiedsrichter betrogen.
Zur Vollversion des Artikels

Dieses WM-Achtelfinale hatte alles: Schock, Drama, VAR-Wahnsinn und ein furioses Comeback. Nach einem 0:2-Rückstand dreht Weltmeister Argentinien gegen aufopferungsvoll kämpfende Ägypter die Partie innerhalb von nur 13 Minuten noch zum spektakulären 3:2-Sieg und zieht ins Viertelfinale ein.

Video zum Thema

Highlights: Argentinien vs. Ägypten


Video nicht verfuegbar im AMP-Modus

Zur vollstaendigen Ansicht

© ORF


"Seltsame Sachen"

Nach dem Spiel waren die Ägypter sauer auf den Schiri. "Der Titelverteidiger ist auf allen Ebenen bevorteilt worden", schimpfte Teamchef Hossam Hassan. "Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, das sei einfach nicht gerecht." Argentinien habe diesen Sieg nicht verdient, und wenn er in Ägypten zurück sei, werde er keine Minute WM mehr schauen, weil es in diesem Wettbewerb einfach keine Gerechtigkeit gebe. "Ob man einfach den Titelverteidiger weiter dabei haben wollte? Oder wollte man Messi weiter spielen sehen?", fragte er sich. Zico war ähnlich fassungslos. "Wir haben ein Wahnsinnsmatch gemacht", strich er heraus. "Aber in der zweiten Hälfte sind seltsame Sachen passiert, die jeder gesehen hat. Das ist sonnenklar."

Der ägyptische Verband hat nun auch offiziell Beschwerde bei der FIFA eingereicht. Die Nordafrikaner fordern Untersuchung der Entscheidungen des französischen Schiedsrichters François Letexier.