Enzersdorf/Fischa

Zwei Verletzte nach Wohnungsbrand

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In einem Wohnhaus in Enzersdorf an der Fischa (Bezirk Bruck an der Leitha) ist am Dienstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Die Flammen griffen rasch auf ein weiteres Objekt über. Zwei Bewohner mussten ins Spital gebracht und medizinisch versorgt werden.
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Am Dienstagnachmittag brach in einem Wohnhaus in Enzersdorf an der Fischa (Bezirk Bruck an der Leitha) plötzlich die Hölle los. Was als Brand in einem Zubau begann, entfachte binnen Minuten ein Inferno. Getrieben von Trockenheit, brütender Hitze und heftigem Wind griffen die Flammen blitzschnell um sich – auf den Dachstuhl des Nachbarhauses, auf Büsche und Bäume in den Gärten. Nur knapp konnte ein Übergreifen auf ein drittes Wohnhaus verhindert werden; dort blieben die Schäden glücklicherweise gering. 140 Feuerwehrmitglieder rückten mit 35 Fahrzeugen aus, berichtete das Abschnittskommando.

Zwei Bewohner kämpften mit den Folgen: Einer wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht, ein weiterer zur Untersuchung. Die Retter mussten unter extremen Bedingungen arbeiten – bei sengender Hitze und knapper Wasserversorgung. Mit Pendelverkehr und einer fast 400 Meter langen Zubringerleitung hielten sie das Feuer in Schach. Sogar ein Löschfahrzeug vom Flughafen Wien-Schwechat war im Einsatz. Ein Dach musste geöffnet werden, um dem Feuer den Kampf anzusagen.

Was als kleiner Brand begann, drohte zur Katastrophe zu werden – und endete nur dank des beherzten Einsatzes der Feuerwehr nicht noch schlimmer. Die Brandursache ist zur Stunde noch Gegenstand von Ermittlungen.