Ganz ohne B-Säule

Erste Fotos und Infos vom Ford B-Max

14.02.2012


Trick mit den hinteren Türen ermöglicht eine 1,5 Meter lange Öffnung.

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© Ford
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Genau ein Jahr nachdem Ford auf dem Genfer Autosalon die Studie des B-Max vorgestellt hat, wird in diesem Jahr die Serienversion enthüllt. Wie die ersten Fotos zeigen, unterscheidet sich diese kaum vom Konzeptauto. Selbst die hinteren Schiebetüren wurden beibehalten. Doch der B-Max, der ab Herbst 2012 den stark in die Jahre gekommen Fusion ablösen wird, hat noch einen weiteren Trick auf Lager.

Keine B-Säule
Wie der Grand C-Max verfügt also auch der neue Minivan über eine praktische Schiebetür. Das ist aber noch nicht der eigentliche Clou an der Sache. Denn die Ingenieure schafften das Kunststück, auf die B-Säule verzichten zu können. Wenn nun die Vordertür offen steht und die Schiebetür nach hinten geschoben wird, entsteht eine 1,5 Meter lange Öffnung. Dank dieser wird der Einstieg in den Fond zum Kinderspiel. Außerdem gehen Dinge, wie das Anbringen von Kindersitzen, viel leichter vonstatten. Ganz klar: Mit diesem Trick nimmt Ford den Opel Meriva ins Visier, der sich durch seine gegenläufigen Türen auszeichnet. Damit die notwendige Stabilität im Fall eines Crashs dennoch gewährleistet ist, haben die Techniker die B-Säule ins Türsystem integriert.

Design
Optisch wirkt der etwas über vier Meter lange Kleinvan, der auf dem Fiesta basiert, durchaus gelungen. Zwar lässt sich das Kasten-artige Format nicht komplett verstecken, dennoch wirkt der B-Max äußerst dynamisch. Den Grill kennen wir bereits vom aktuellen Focus , dem kommenden Mondeo und weiteren Studien . Seitlich fällt neben den Schiebetüren der starke Knick im hinteren Fenster auf. Das Heck ist relativ konservativ gehalten. Hier soll die breite, weit nach unten reichende Klappe das Einladen von Gepäckstücken erleichtern. Der Innenraum soll sich durch ein flexibles Sitzkonzept auszeichnen. Nähere Infos will Ford erst bei der Weltpremiere in Genf verraten.

Neue, sparsame Motoren
In Sachen Verbrauch gibt sich der Autobauer schon redefreudiger. So soll der B-Max das sparsamste Auto in seinem Segment werden. Um dies zu erreichen, haben die Techniker einen großen Aufwand betrieben. So soll der Minivan mit dem neuentwickelten 1,0-Dreizylinder-Benziner mit 120 PS nur 4,9 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen (CO2-Ausstoß von 114 g/km). Später soll es den Motor mit etwas weniger Leistung geben. Dann soll der Verbrauch noch weiter sinken. Sparmeister ist jedoch der 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel (Leistung noch unbekannt). Mit ihm soll sich der B-Max mit exakt vier Litern auf 100 Kilometer zufrieden geben (CO2-Ausstoß 104 g/km). Bei beiden Modellen sind Start-Stopp-System, Schaltanzeige und ein Bremsenergierückgewinnungs-System mit an Bord.

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Kaum Unterschiede - So sieht die B-Max-Studie aus:



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