Euro am Nachmittag leicht im Plus
Ein Wiener Händler verwies auf die etwas besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA. Der Auftragseingang für langlebige Güter ist im Dezember stärker als prognostiziert gestiegen. Im europäischen Währungsraum zeichnete die Nachrichtenlage zum Wochenauftakt ein gemischtes Bild. Während Italien sich abermals günstiger Geld bei Investoren besorgen konnte, musste Deutschland erstmals seit Juni wieder Zinsen für zwölfmonatige Geldmarktpapiere bieten. Dass die als besonders sicher geltenden Titel wieder Erträge abwerfen, kann als weiteres Entspannungssignal in der Krise interpretiert werden.
Einen Stimmungsdämpfer lieferte dagegen die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren jüngsten Daten zur Kreditvergabe. Die Zahlen für den Dezember belegen, dass die Situation weiter angespannt bleibt. Zudem fiel das Verbrauchervertrauen in Italien auf ein neues Rekordtief. Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3444 (zuletzt: 1,3469) Dollar ermittelt und liegt damit 1,89 Prozent oder 0,0250 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar.