Euro am Nachmittag etwas höher

Der Euro hat sich heute, am frühen Donnerstagnachmittag etwas höher gezeigt. Gegen 15.30 Uhr notierte der Euro bei 1,3345 US-Dollar. Auch gegenüber den übrigen Leitwährungen notierte der Euro etwas fester.

Die Anleger warteten auf Impulse und reagierten sofort, berichtete ein Wiener Händler. Bereits in der Früh hatte man beobachten können, wie der Eurokurs in einer ersten Reaktion auf die enttäuschenden Konjunkturdaten aus Frankreich auf 1,3286 Dollar nach unten gesackt war. Genauso schnell hatte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder erholt. Mit der Veröffentlichung des über den Erwartungen ausgefallenen Einkaufsmanagerindex aus Deutschland war der Euro wieder bis auf 1,3328 Dollar geklettert.

Im Verlauf des Nachmittags hatten dann die aktuellen Daten zum US-Arbeitsmarkt beim Euro für deutlichen Auftrieb gesorgt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche weiter gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche hat die Zahl um 5.000 auf 330.000 Anträge nachgegeben. Die Erstanträge erreichten damit den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 355.000 Anträge erwartet. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt fiel die Zahl um 8.250 auf 351.750 Anträge. Der Risikoappetit und damit die Nachfrage nach risikoreicheren Anlagen wie dem Euro seien gestiegen, erklärte ein Wiener Händler.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3349 (zuletzt: 1,3330) Dollar ermittelt und liegt damit 1,17 Prozent oder 0,0155 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar.