Europas Börsen überwiegend schwächer
Positive Nachrichten aus der Politik in Italien konnten vorwiegend an der Mailänder Börse stützen und für ein Plus beim Leitindex sorgen. Italiens Premier Enrico Letta hat sein Kabinett gerettet und eine Regierungskrise in Rom sprichwörtlich in letzter Minute abgewendet.
Die Erholung am US-Arbeitsmarkt setzt sich nur schwerfällig fort. US-Firmen schufen im September unerwartet wenig Stellen. Nach Informationen der privaten Arbeitsvermittlung ADP stieg die Zahl der neuen Jobs lediglich um 166.000. Experten hatten mit 180.000 gerechnet.
In Europa lieferte auf Unternehmensebene Tesco enttäuschende Nachrichten. Die schwache Konjunktur in vielen Teilen Europas hat den britischen Handelskonzern im ersten Halbjahr empfindlich getroffen. Die Analystenerwartungen wurden zudem verfehlt und die Aktie schloss nach deutlichen Kursverlusten um 0,31 Prozent leichter.
Lufthansa verloren deutliche 3,55 Prozent auf 14,27 Euro an Höhe. Die Deutsche Bank hat die Aktie der AUA-Mutter von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 20 auf 14 Euro gesenkt.