Filmstarts

Die Kino-Highlights der Woche

17.01.2014

Leonardo Dicaprio, Moritz Bleibtreu und Axel Stein locken ins Kino.

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© Universal Pictures/ Plan B Entertainment/Sony Pictures
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Am 16. Jänner war es endlich soweit. In Beverly Hills wurden die Nominierungen für die diesjährige Oscar-Verleihung Anfang März bekannt gegeben. Dabei durfte sich Leonardo DiCaprio schon zum bereits vierten Mal über eine Nominierung freuen. Er darf sich für seine Rolle in "Wolf of the Wall Street" Chancen auf einen Goldburschen ausrechnen. Der Blockbuster gehört diese Woche zu den Top-Filmstarts. Neben "Wolf of the Wall Street" läuft auch "12 Years a Slave" in den heimischen Lichtspielhäusern an. Auch dieses Sklavendrama zählt bei der diesjährigen Oscar-Gala zu den großen Favoriten. Aber nicht nur Hollywood-Streifen starten im Kino voll durch. Neben Moritz Bleibtreu glänzt ein erschlankter Axel Stein in der Action-Komödie "Nicht mein Tag" auf der Leinwand. Hier die Filmstarts im Überblick.

The Wolf of Wall Street
USA 2013
Regie: Martin Scorsese
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Jon Favreau, Matthew McConaughey, Spike Jonze
Web.:www.thewolfofwallstreet.at
Zwergenweitwerfen, Nutten-Zirkus und Büro-Orgien: Der einstige Lebensstil des Wertpapierbetrügers Jordan Belfort ist zu hanebüchen, um ihn zu erfinden. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio bringen die wahre Geschichte mit „The Wolf of Wall Street“ auf die Leinwand und zeichnen in ihrer fünften Zusammenarbeit ein verstörendes Sittengemälde einer von Gier regierten Gesellschaft.

Fünf Freunde 3D
D 2013
Regie: Mike Marzuk
Darsteller: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen, Sky du Mont, Nora von Waldstätten
Julian, Dick, Anne, George und der Timmy aus der beliebten Jugendbuchreihe von Enid Blyton erleben ihr drittes Kino-Abenteuer. Dieses Mal sind sie allerdings nicht in England unterwegs, sondern in Thailand. Und auf Aufregung haben sie eigentlich auch keine Lust. Doch die Entspannung am paradiesischen Strand ist dahin, als sie auf die Spur eines mysteriösen Piratenschatzes kommen, auf den es auch der gierige Unternehmer Haynes abgesehen hat. "Fünf Freunde 3" ist ein aufwendiges Kinoabenteuer mit viel Witz, Spannung und schönen Bildern aus der Urlaubsidylle.

Die Reise zum sichersten Ort der Erde
A/D/CH/USA/UK/S/JP/CHN/AUS 2013
Regie: Edgar Hagen
In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350.000 Tonnen hoch radioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem "sicheren Ort" endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr hartnäckiges Ringen, den sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben.

Nicht mein Tag
A 2013
Regie:Peter Thorwarth
Darsteller: Moritz Bleibtreu, Axel Stein, Anna Maria Mühe
Link: www.nichtmeintag.de
Till Reiner (Axel Stein) führt ein geregeltes Leben als Bankangestellter, Vater eines kleines Sohnes, Ehemann und Neubaubesitzer. Doch dann tritt Nappo (Moritz Bleibtreu) in sein Leben, ein Kleinganove, der ihn erst zur Geisel, dann zum Komplizen und schließlich zum Kriminellen macht. Peter Thorwarth hat den Roman "Nicht mein Tag" vom "Stromberg"-Autor Ralf Husmann als derbe Komödie mit dem sauberen Spießer und dem volltätowierten Proll verfilmt.

Das radikal Böse
A 2013
Regie: Stefan Ruzowitzky
"Das radikal Böse", dem Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky auf die Spur zu kommen versucht, repräsentiert einen weniger bekannten Teil nationalsozialistischer Verbrechen: Massenerschießungen im Osten, bei denen zwei Millionen Menschen umgebracht wurden. Der Filmemacher versucht dabei weniger, historische Tatsachen mit filmischen Mitteln aufzubereiten als die Voraussetzungen zu recherchieren, unter denen Menschen auf jeden Funken Menschlichkeit zu verzichten bereit sind. Dafür hat Ruzowitzky einige führende Holocaust-Forscher interviewt und in einer großen Halle sozialpsychologische Experimente arrangiert.

12 Years a Slave
USA 2013
Regie: Steve McQueen
Darsteller: Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Brad Pitt, Benedict Cumberbatch, Paul Giamatti
Link: www.12yearsaslave.de
Regisseur Steve McQueen verfilmte die Geschichte des Solomon Northup, der 1841 als respektierter Bürger aus dem Norden für zwölf Jahre in die Südstaaten verschleppt wurde: Dort wird er als Sklave verkauft und verbringt Jahre der Demütigung, der Arbeit und des willkürlich zugefügten Leids. Dass er seine Familie wieder sehen wird, daran vermag er kaum mehr zu glauben. Chiwetel Ejiofor liefert in der Hauptrolle eine peinigend herzergreifende Leistung, in den USA wird der Film aktuell für die höchsten Auszeichnungen gehandelt.

Der Klassenfeind
Slo 2013
Regie: Rok Bicek
Darsteller: Igor Samobor, Natasa Barbara Gracne
Der neue Deutschlehrer ist streng und gerecht, doch von Anfang an herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Jugendlichen und dem neuen, anspruchsvollen Klassenleiter. Nach einem Gespräch mit ihm ist die 17-jährige Sabina in Tränen aufgelöst - und als sie sich wenig später das Leben nimmt, hält die Klasse den neuen Lehrer für den Schuldigen. Die Schüler beginnen fortan systematisch, seine Autorität zu untergraben und zu brechen.

Roque Dalton, erschießen wir die Nacht!
Österreich/El Salvador/Kuba 2013
Regie: Tina Leisch
In den 1980er Jahren arbeitete die Regisseurin Tina Leisch ("Gangster Girls") während des Bürgerkriegs in El Salvador für die Befreiungsbewegung. Damals lernte sie das zwischen politischer Agitation und poetischer Sinnlichkeit angesiedelte Werk von Roque Dalton kennen, dem wichtigsten Dichter des Landes. In ihrem neuen Dokumentarfilm heftet sich Leisch auf Daltons Spuren, dem Brecht von Mittelamerika, einem marxistischen Dichter mit revolutionärer Überzeugung und klarer Sprache.

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