Die Nominierungen
Comeback für Conchita bei den Amadeus Awards
12.01.2026Am 6. März steigen die Amadeus Awards, bei denen nun wieder Conchita durch das Programm führt und Anna Buchegger, folkshilfe sowie Seiler und Speer die Nominierungsliste anführen.
Am 6. März werden zum 26. Mal die Amadeus Austrian Music Awards verliehen. An der Spitze des am Montag veröffentlichten Nominiertenfelds finden sich gleich drei Acts: Die Salzburger Sängerin Anna Buchegger, das Oberösterreichische Pop-Trio folkshilfe und das Erfolgsduo Seiler und Speer rittern in je drei Kategorien um den Sieg. Eines ist schon fix: Moderieren wird die Show in der Wiener Marx Halle, die ab 21.30 Uhr auf ORF 1 übertragen wird, Tom Neuwirth alias Conchita Wurst.
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Buchegger war bereits im Vorjahr für zwei Trophäen nominiert und geht nun mit "Soiz" ins Rennen um das Album des Jahres. Sie darf außerdem auf eine Trophäe als Songwriterin des Jahres und in der Kategorie Best Sound hoffen. folkshilfe - 2018 schon einmal Gewinner und in den vergangenen Jahren mehrmals nominiert - ist mit "bunt" ebenfalls beim Album des Jahres und zudem in den Sparten Pop/Rock und Best Sound am Start. Die bereits vierfach ausgezeichneten Seiler und Speer rittern heuer auch um das Jahresalbum ("Hödn") und haben außerdem Chancen auf den Live-Act des Jahres und bei Pop/Rock.
Die Nominierten der Amadeus Austrian Music Awards 2026
Album des Jahres präsentiert von Coca-Cola
• Alpenbarbie – Melissa Naschenweng
• bunt – folkshilfe
• Hödn – Seiler und Speer
• Soiz – Anna Buchegger
• Wimpernschlag – Rainhard Fendrich
Ö3 Song des Jahres
• Aff im Kopf – Caro Fux
• Hausparty – RIAN
• Oh Love – Thorsteinn Einarsson
• Wasted Love – JJ
• Zweifelturm – Pizzera & Jaus
FM4 Award
• Laurenz Nikolaus
• Lovehead
• Magda
• NENDA
• Tamara Flores
Oeticket Live-Act des Jahres
• Edmund
• Pizzera & Jaus
• Rainhard Fendrich
• Seiler und Speer
• Soap&Skin
AKM/AUME Songwriter des Jahres
• Maria – Anna Buchegger
• Aff im Kopf – Caro Fux
• Circles. – Ke’rem
• My Body – LYLIT
• Holiday – Romantic Slivo
Alternative
• Buntspecht
• Laurenz Nikolaus
• OSKA
• Sodl
• Verifiziert
Electronic/Dance
• Elektro Guzzi
• Ely Oaks
• Parov Stelar
• Seba Kayan
• Vicky
Hard & Heavy
• All Faces Down
• Harakiri For The Sky
• Leftovers
• Vulvarine
• Warkings
Hip Hop/Urban
• Eli Preiss
• NENDA
• RAF Camora
• Spilif
• Von Seiten der Gemeinde
Jazz/World/Blues
• 5/8erl in Ehr'n
• Die Strottern & Jazzwerkstatt Wien
• Ernst Molden
• Marina & The Kats
• Synesthetic 4
Pop/Rock
• AVEC
• folkshilfe
• NESS
• RIAN
• Seiler und Speer
Schlager/Volksmusik
• Die Draufgänger
• Melissa Naschenweng
• Natalie Holzner
• Nockis
• Sassy
Best Sound präsentiert von FAMA
• bunt – folkshilfe
• Jump! – ELSA
• Morgen hör ich auf! (Club Mixtape) – BIBIZA
• Petrichor – Klangkarussell
• Soiz – Anna Buchegger
Nicht weniger als sieben Acts sind Anwärterinnen und Anwärter auf immerhin zwei Awards: Pizzera & Jaus ("Zweifelturm" als Song des Jahres, Live-Act des Jahres), Rainhard Fendrich ("Wimpernschlag" als Album des Jahres, Live-Act des Jahres), Melissa Naschenweng ("Alpenbarbie" als Album des Jahres, Schlager/Volksmusik), der Dreifachgewinner des Vorjahres Rian ("Hausparty" als Song des Jahres, Pop/Rock), Caro Fux ("Aff im Kopf" als Song und Songwriterin des Jahres), Laurenz Nikolaus (FM4 Award, Alternative) und Nenda (FM4 Award, Hip Hop/Urban).
16 Acts erstmalig nominiert
Für die letzteren drei sowie 13 weitere Bands bzw. Musikerinnen und Musiker ist die diesjährige Nominierung das Amadeus-Debüt. Erstmals dabei sind demnach auch Elsa, Ely Oaks, Ke'rem, Lovehead, Magda, Romantic Silvio, Sassy, Seba Kayan, Synesthetic 4, Tamara Flores, Vicky, Von Seiten der Gemeinde und Vulvarine.
Insgesamt wurden für die diesjährige Amadeus-Ausgabe 52 Künstlerinnen und Künstler nominiert, die sich in sieben Genrekategorien und sechs allgemeinen Sparten matchen. Wer schlussendlich das Rennen macht, entscheiden einerseits die Fans, für die ab sofort und bis 19. Jänner das Online-Voting via https://voting.aama.at/ geöffnet ist, und andererseits Stimmen einer Fachjury sowie die Verkaufszahlen.
"Die Nominierungen spiegeln nicht nur die kreative Breite wider, sondern auch das kontinuierliche Wachstum und die Innovationskraft unserer Branche", betonte Franz Pleterski vom Verband der österreichischen Musikwirtschaft IFPI. Der Veranstalter vergibt außerdem noch einen Preis für das Lebenswerk.