Knallhart

Melissa Naschenwengs Vater rechnet im ORF brutal ab

20.05.2026

Große Abrechnung im Fernsehen: In einer aktuellen ORF-Doku sprechen bekannte österreichische Musikstars über ihre schwierigen Anfänge. Auch der Vater von Melissa Naschenweng packt aus. 

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Die glitzernde Welt des Musikgeschäfts hat auch ihre Schattenseiten. In der ORF-Doku „Dok 1: Vom Talent zum Superstar – Der harte Weg zum Ruhm“ berichten mehrere bekannte Acts aus der heimischen Musikszene über ihre schwierigen Anfänge und den extrem langen Weg an die Spitze.

Unter anderem sprechen Größen wie Pizzera & Jaus, folkshilfe und Melissa Naschenweng sehr offen über die Zeit, in der der Erfolg noch in weiter Ferne lag. Auch der Vater der bekannten Kärntnerin kommt in der Sendung ausführlich zu Wort.

Enorme Opfer für die Karriere

Andreas Müllmann, der Vater der heute bekannten Sängerin, ging für die Karriere seiner Tochter damals einen drastischen Schritt. Er schloss neun Jahre lang sein eigenes Gasthaus, um die Musikerin zu ihren verschiedenen Auftritten zu begleiten und sie so aktiv wie möglich zu unterstützen. Das war auch bitter nötig, denn der Weg war steinig: Während die Künstlerin selbst mehrfach ans Aufhören dachte, habe er sie immer wieder bestärkt, weiterzumachen. Im Gespräch mit Lisa Gadenstätter blickt er auf diese prägende Phase zurück und beschreibt die ersten Schritte im Geschäft.

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Rauer Umgang hinter den Kulissen

Dabei erinnert sich der Vater auch an den teils sehr rauen Ton und den mangelnden Respekt abseits der Scheinwerfer. „Bei den kleinen Bühnen war das total in Ordnung“, sagt er über die absolute Anfangszeit. Bei größeren Auftritten sei das Verhalten vieler Branchenkollegen jedoch komplett anders gewesen. Melissa und er seien stets freundlich und höflich gewesen und hätten alle gegrüßt – der Respekt von anderen sei hingegen oft komplett ausgeblieben: „Ab und zu haben sie sich nicht mal umgedreht.“

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Plötzliche Kehrtwende durch Erfolg

Das Verhalten einiger Personen im Musikgeschäft hat bei Müllmann tiefe Spuren hinterlassen. Er nimmt sich beim Rückblick kein Blatt vor den Mund: „Das hab ich sehr arschig gefunden. Es ist dann so weit gegangen, dass sie weiter gestiegen ist und auf einmal haben die sich umgedreht“. Heute sehe durch den riesigen Erfolg seiner Tochter zwar vieles anders aus, doch die Erinnerungen bleiben präsent. Er versucht zwar, nach vorne zu blicken und sagt heute: „Alles vergessen, was früher war“. Dennoch zieht er am Ende ein sehr nüchternes Fazit über die gesamte Zeit: „Es war anstrengend. Es war schön, aber es war auch sehr hart.“