Wegen Verleumdung
Prinz Harry wird von eigener Wohltätigkeitsorganisation verklagt
10.04.2026
Prinz Harry wird nun ausgerechnet von seiner eigenen Wohltätigkeitsorganisation verklagt. Er hat sie zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana gegründet. Die Organisation wirft Harry Verleumdung vor.
Beim High Court in London ist eine Klage gegen Prinz Harry von der Hilfsorganisation Sentebale eingereicht worden. Davon ist auch sein enger Freund und ehemaliger Treuhänder der Stiftung, Mark Dyer (55), betroffen. Genauere Details zu den Vorwürfen sind bisher nicht bekannt.
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2006 gründete Harry mit Prinz Seeiso von Lesotho die Organisation Sentebale. Sie helfen jungen Menschen mit HIV und AIDS in Lesotho und Botswana. Der Name Sentebale stammt von der Landessprache von Lesotho und bedeutet übersetzt "Vergissmeinnicht". Es war eine Hommage an Harrys verstorbene Mutter Prinzessin Diana. Sie kam 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben.
Interner Streit eskaliert komplett
Im März 2025 eskalierte der Streit innerhalb der Organisation zum ersten Mal. Damals trat Harry als Schirmherr zurück. Ebenfalls legten Prinz Seeiso und der gesamte Vorstand ihre Ämter nieder. Der Grund: Harry hat sich mit der Vorstandsvorsitzenden Sophie Chandauka (48) öffentlich zerstritten.
Laut ihm sei der Bruch mit der Vorstandsvorsitzenden "verheerend" gewesen. Sie konterte und meldete Harry und weitere Verantwortliche bei der britischen Charity Commission. Chandauka wirft ihnen angebliches Mobbing und Belästigung vor.
Klage wurde im März eingereicht
Nach einer Prüfung fand die zuständige Aufsichtsbehörde keine Beweise für Mobbing. Aber sie entdeckte Schwächen in der Organisationsführung. Die Behörde kritisierte alle Parteien, dass dieser Streit öffentlich ausgetragen wurde.
Jetzt geht die Wohltätigkeitsorganisation juristisch gegen Harry vor. Die Verleumdungsklage soll laut veröffentlichtem Gerichtseintrag im März eingereicht worden sein. Keiner der Beteiligten will sich bisher zum Verfahren äußern.