Auftritt

Kronprinzessin Mette-Marit braucht jetzt Sauerstoffschlauch

Kronprinzessin Mette-Marit trat erstmals mit einem Sauerstoffgerät auf. Bilder vom Freitag zeigen die Folgen ihrer Lungenfibrose. Ein Auftritt, der auch Royal-Fans in Österreich bewegt. 

Am Freitag empfing die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) die Teilnehmer der Paralympischen Spiele im Königlichen Schloss in Oslo. Dabei entstand ein Bild, das unter die Haut geht: Sie trat erstmals mit einem dünnen Schlauch unter der Nase in der Öffentlichkeit auf.

Diese sogenannte Nasenbrille versorgt die Kronprinzessin mit zusätzlichem Sauerstoff. Bei diesem schweren Gang standen ihr Ehemann, Kronprinz Haakon (52), sowie die gemeinsamen Kinder Ingrid Alexandra (22) und Sverre Magnus (20) unterstützend zur Seite.

mette marit
© epa

Schwere Folgen der unheilbaren Krankheit

Das ungewohnte Sauerstoffgerät verdeutlicht, wie dramatisch die Lungenfibrose das Leben von Mette-Marit einschränkt. Bei dieser unheilbaren Krankheit vernarbt das Lungengewebe zunehmend, was zu Atemproblemen und einem stetigen Verlust der Lungenfunktion führt. In fortgeschrittenen Stadien sind Betroffene dauerhaft auf Sauerstoff angewiesen. Der Gesundheitszustand der 52-Jährigen hatte sich zuletzt spürbar verschlechtert. Bereits im Dezember wurde vom norwegischen Hof mitgeteilt, dass Mette-Marit langfristig eine Lungentransplantation benötigen wird – eine Diagnose, die das ganze Land erschütterte. Die Kronprinzessin zieht sich seither immer öfter aus der Öffentlichkeit zurück und nimmt deutlich weniger Termine wahr.

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Familiäre und private Belastungen

Neben der Krankheit wiegen weitere Probleme schwer. So stand Mette-Marit in den vergangenen Monaten wegen früherer Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in der Kritik. Zusätzlich bereitet ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) großen Kummer.

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Er musste sich bis zum 19. März wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht verantworten und befindet sich weiterhin in U-Haft. Das Urteil in diesem Fall wird Anfang Juni erwartet. Trotz all dieser Rückschläge zeigte sich die Kronprinzessin nun wieder öffentlich – sichtbar gezeichnet, aber mit einer bemerkenswerten Haltung.

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