Neue Enthüllungen belasten das norwegische Königshaus. Nachdem Kronprinzessin Mette-Marit ihr Schweigen über den Kontakt zu Jeffrey Epstein brach, kommen nun brisante Chat-Nachrichten ans Licht. Diese zeigen, in welcher unangenehmen Situation sich die Royal-Dame damals befand.
Die Diskussionen um die Verbindung zwischen Kronprinzessin Mette-Marit und dem verstorbenen Jeffrey Epstein reißen nicht ab. Nachdem die 52-jährige Norwegerin bereits am Donnerstag im Fernsehen Stellung bezog, sorgt nun ein neuer Bericht für Aufsehen. Dieser stützt sich auf Chat-Nachrichten, die tiefere Einblicke in einen Aufenthalt der Kronprinzessin in Epsteins Villa in Palm Beach im Jahr 2013 geben.
Druck in der Luxusvilla
In den veröffentlichten Protokollen wird deutlich, dass Epstein versuchte, die Kronprinzessin zu einem Gespräch mit seiner damals 17-jährigen Patentochter zu bewegen. Mette-Marit, die mehrere Tage als Gast in der Villa verweilte, reagierte zunächst ausweichend auf die Bitte des Gastgebers. Sie schrieb in den Chats: "Neeeein, das ist mir echt zu unangenehm. Ich bin da so schüchtern". Epstein ließ jedoch nicht locker und appellierte an sie: "Bitte. Es ist für meine Patentochter, bitte."
Absage an dubioses Telefonat
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (50) mit ihrem ältesten Sohn Marius Borg Hoiby (28)
Obwohl die Kronprinzessin zunächst einlenkte und nach einem Strandbesuch schrieb: "Perfekt, dann rufe ich an", zog sie später die Reißleine. Einige Stunden danach stellte sie klar: "Jeffrey, ich werde sie nicht anrufen. Das ist mir unangenehm." Statt des Telefonats bot sie an, der Jugendlichen lieber ein Geschenk zu machen. Epstein akzeptierte die Entscheidung schließlich und betonte, er wolle nicht, dass sie sich unbehaglich fühle. Dennoch bleibt bis heute ungeklärt, worüber die beiden Frauen eigentlich hätten sprechen sollen.
Identität der jungen Frau
Eva Andersson-Dubin
Berichten zufolge handelt es sich bei der damals 17-Jährigen wahrscheinlich um eine Tochter des schwedischen Models Eva Andersson-Dubin. In US-Berichten wurde bereits früher erwähnt, dass Epstein ein besonderes Interesse an Celina Dubin, einer der Töchter, hatte. Er soll sie sogar als Alleinerbin von Teilen seines Vermögens vorgesehen haben. Die neuen Enthüllungen werfen ein weiteres Schlaglicht auf das Umfeld des Multimillionärs, in das die Kronprinzessin damals Einblick erhielt.