Trendsport

Padel oder Tennis: Welche Sportart ist eigentlich gesünder?

Padel gilt als DIE Trendsportart schlechthin, doch auch Tennis erlebt gerade ein riesiges Comeback. Aber welche Sportart ist eigentlich gesünder und was fordert den Körper mehr? 

Padel ist aktuell eine der absoluten Trendsportarten überhaupt. Gleichzeitig erlebt aber auch Tennis gerade wieder einen riesigen Hype, nicht zuletzt durch Social Media, Tenniscore-Mode und große Turniere. Aber welche Sportart ist eigentlich gesünder? 

Die Antwort: Das kommt komplett darauf an, was Sie persönlich wollen und wie fit oder belastbar Ihr Körper bereits ist. Denn beide Sportarten haben unterschiedliche Vorteile. 

Warum Padel aktuell so beliebt ist

Padel oder Tennis: Welche Sportart ist eigentlich gesünder?
© Getty Images

Padel gilt vor allem als deutlich einsteigerfreundlicher und sozialer. Das Spielfeld ist kleiner, die Bewegungen wirken kontrollierter und viele Menschen kommen schneller ins Spiel als beim klassischen Tennis. Außerdem ist Padel gelenkschonender und belastet das Herz-Kreislauf-System meist weniger stark. Genau deshalb eignet sich der Sport besonders gut für alle, die regelmäßig aktiv sein möchten, ohne ihren Körper extrem zu fordern. Trotzdem sollte man Padel nicht unterschätzen: Durch die schnellen Ballwechsel ist praktisch permanent Bewegung im Spiel. Kurze Sprints, schnelle Richtungswechsel und Drehbewegungen sorgen dafür, dass der gesamte Körper ständig arbeitet. Viele vergleichen eine Stunde Padel deshalb ungefähr mit einem intensiven Fitnesskurs. #

Auch fürs Herz-Kreislauf-System bringt Padel Vorteile

Padel oder Tennis: Welche Sportart ist eigentlich gesünder?
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Obwohl Padel kein klassischer Ausdauersport wie Joggen ist, stärkt regelmäßiges Spielen trotzdem die Kondition. Ein Vorteil gegenüber Tennis: Die Pausen zwischen den Ballwechseln sind meist deutlich kürzer. Dadurch bleibt der Körper konstant in Bewegung und die Belastung verteilt sich gleichmäßiger.

Viele merken bereits nach wenigen Wochen:

  • bessere Ausdauer
  • mehr Beweglichkeit
  • und oft auch Gewichtsverlust.

Dazu kommt der soziale Faktor: Padel wird eigentlich immer im Doppel gespielt und gilt deshalb für viele als besonders motivierend und stressabbauend. 

Tennis fordert den Körper stärker

Padel oder Tennis: Welche Sportart ist eigentlich gesünder?
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Tennis dagegen ist körperlich meist anspruchsvoller. Der Platz ist größer, die Laufwege länger und gerade im Einzel wird das Herz-Kreislauf-System deutlich stärker gefordert. Außerdem verlangt Tennis:

  • mehr Technik
  • mehr Kraft
  • und oft auch deutlich mehr Ausdauer.

Studien deuten sogar darauf hin, dass Tennis langfristig besonders positive Effekte auf die Gesundheit haben könnte. Die bekannte „Copenhagen City Heart Study“ kam beispielsweise zu dem Ergebnis, dass Tennisspieler:innen im Durchschnitt länger leben könnten.

Dafür ist Tennis auch belastender

Padel oder Tennis: Welche Sportart ist eigentlich gesünder?
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Der Nachteil: Tennis belastet den Körper häufig stärker. Vor allem Schulter, Ellenbogen und Knie werden durch harte Aufschläge, schnelle Stop-and-Go-Bewegungen und weite Laufwege stärker beansprucht. Gerade für Anfänger:innen oder Menschen mit Gelenkproblemen kann Padel deshalb oft die angenehmere Alternative sein. 

Was ist jetzt also gesünder?

Eigentlich sind beide Sportarten extrem gesund, nur eben auf unterschiedliche Weise.

Padel eignet sich besonders für:

  • regelmäßige Bewegung
  • gelenkschonendes Training
  • Fitness & Spaß im Alltag.

Tennis dagegen bietet:

  • intensiveres Ausdauertraining
  • stärkere Belastung des Herz-Kreislauf-Systems
  • und ein umfassenderes Ganzkörpertraining. 

 

Die beste Sportart ist die, die Sie wirklich regelmäßig machen Am Ende bringt die „perfekte“ Sportart wenig, wenn sie keinen Spaß macht.

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