Frost-Schock

Achtung: Eisheilige dauern dieses Jahr deutlich länger als gedacht

Wer nach den ersten frühsommerlichen Tagen bereits die Gartensaison eröffnet hat, muss jetzt stark sein: Die Eisheiligen haben Österreich ab heute fest im Griff und sie haben eine böse Überraschung im Gepäck: 2026 dauern die gefürchteten "Eismänner" deutlich länger als gedacht.

Für alle Hobbygärtner, die sich von den ersten milden Vorboten des Sommers bereits zum Auspflanzen verleiten ließen, bricht nun eine kritische Zeit an. Mit dem heutigen Tag halten die Eisheiligen in Österreich Einzug und bringen einen spürbaren Temperatursturz mit sich. Doch die traditionelle Periode, die normalerweise Mitte Mai endet, zeigt sich heuer ungewöhnlich hartnäckig. 

Frost-Schock

Achtung: Eisheilige dauern dieses Jahr deutlich länger als gedacht
© Getty Images

Die Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre. Bereits am heutigen Montag (11. Mai), dem Namenstag des Eisheiligen Mamertus, kracht es vereinzelt gewaltig. Mit den Gewittern wird ein ungemütlicher Wetterumschwung eingeläutet. Ab Dienstag (12. Mai) rasseln die Temperaturen österreichweit drastisch in den Keller, im Schnitt wird es um bis zu 10 Grad kälter als an den Tagen zuvor.

Besonders heftig trifft es Oberösterreich und Niederösterreich. Laut den Prognosen von Geosphere Austria verlagert sich der Schwerpunkt der Niederschläge vor allem auf die Gebiete nördlich des Alpenhauptkamms.

Temperaturen bleiben niedriger

Die alte Bauernregel besagt eigentlich: "Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost". Traditionell enden die Eisheiligen am 15. Mai mit der "Kalten Sophie". Doch 2026 scheinen sich die Eisheiligen nicht so schnell verabschieden zu wollen.

Achtung: Eisheilige dauern dieses Jahr deutlich länger als gedacht
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Anstatt uns ab dem kommenden Wochenende auf stabile, sommerliche Bedingungen zu freuen, zieht sich das nasskalte Wetterloch auch über den Samstag und Sonntag hinweg. Erst ab Montag, dem 18. Mai, verspricht der Wettergott Erlösung: Die hartnäckige Kaltluft zieht ab und die Temperaturen gehen endlich wieder ordentlich bergauf.

Das ist jetzt im Garten und am Balkon zu tun

Die meteorologische Ursache für den Kälteeinbruch: Das europäische Festland hat sich bereits kräftig erwärmt, während die Ozeane noch kühl sind. Die Folge sind Tiefdruckgebiete, die uns eiskalte Polarluft bis nach Mitteleuropa schaufeln. Gärtnern wird geraten, Balkonblumen und sensible Gemüsesorten mit Vlies abzudecken oder, wenn möglich, vorübergehend wieder ins Warme zu holen.

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