Marmorstatue

Heidi Klum trägt den skurrilsten Look der Met Gala 2026

Wenn eine weiß, wie man sich verkleidet, dann Heidi Klum. Nach Jahren ikonischer Halloween-Kostüme sind wir bereits einiges von ihr gewohnt. Doch ihr Look bei der Met Gala 2026 setzt nochmal einen drauf.

Montagabend wurde New York wieder zur wichtigsten Modebühne der Welt: Die Met Gala 2026 lockte die internationale Prominenz ins Metropolitan Museum of Art – und setzte mit dem Motto „Fashion is Art“ den Rahmen für große, noch größere und manchmal völlig überdrehte Looks. Während sich viele Stars in opulente Roben aus Federn, Glitzer und XXL-Schleppen warfen, wählte Heidi Klum einen radikal anderen Ansatz: Sie trug nicht einfach Mode – sie wurde selbst zur Kunst. 

Heidi Klum Met Gala 2026
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Heidi Klum wird zur lebenden Marmorstatue

Ein körpernahes, fließendes Gewand umhüllte die Model-Mama wie ein antiker Schleier, die Stoffbahnen wirkten schwer und gleichzeitig weich – fast so, als wären sie in Stein gemeißelt. Dazu trug Klum eine Krone in Steinoptik, die den Schleier fixierte und den Skulpturen-Effekt verstärkte.

Heidi Klum Met Gala 2026
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Besonders eindrucksvoll: ihr Gesicht. Mit hellen Kontaktlinsen wirkte Klums Blick fast leblos, wie der einer echten Statue. Auch ihre Arme erschienen wie angesetzt – starr, fast künstlich. Selbst die Sandalen waren perfekt auf das Konzept abgestimmt und hielten die Illusion bis in die Zehenspitzen.

Kurz gesagt: Das war kein Outfit, das war eine komplette Transformation.

Heidi Klum Met Gala 2026
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Halloween-Vibes mit Met-Gala-Twist

Fans fühlten sich sofort an Klums legendäre Halloween-Auftritte erinnert – und das kommt nicht von ungefähr. Kaum jemand beherrscht Verkleidung so konsequent wie sie. Der entscheidende Unterschied: Während Halloween auf Schock und Überraschung setzt, übersetzt Klum dieses Prinzip bei der Met Gala in High Fashion.

Verantwortlich für die beeindruckende Umsetzung ist übrigens Mike Marino, einer der gefragtesten Prosthetic-Make-up-Designer überhaupt.

Heidi Klum Met Gala 2026
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Perfekt zum Motto „Fashion is Art“

Das diesjährige Motto hätte Klum kaum besser interpretieren können. Während viele Gäste mit ihren Kleidern moderne Hommagen an Kunstwerke lieferten, wurde das Topmodel selbst zum Kunstobjekt. Statt Mode zu tragen, hat sie sie verkörpert – wortwörtlich.

Fest steht: Heidi Klum machte bei der Met Gala das, was sie am besten kann: Sie übertrieb. Und genau deshalb traf sie auch dieses Mal wieder ins Schwarze.

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