Ein Toter
Schon wieder! Zweiter Arbeiter stürzt von Hotel-Baustelle
10.03.2026Was ist hier nur los? Beim Bau eines Hotels beim Hauptbahnhof in Linz ist im Zeitraum von zwei Wochen der zweite Arbeiter in die Tiefe gestürzt: Einer starb, der andere brach sich "nur" ein Bein.
OÖ. Wie jetzt bekannt wurde, ereignete sich am Montag gegen 9:30 Uhr auf einer Baustelle in Linz - in der Kärntner Straße gleich gegenüber dem Hauptbahnhof - ein Arbeitsunfall, bei dem sich ein 40-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land schwere Verletzungen zuzog.
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Demnach wollte der Arbeiter, so die Polizeiaussendung "von der Außenanlage der Baustelle ins Gebäude gelangen. Dabei trat er auf ein Blech und stürzte rückwärts zu Boden. Der Verletzte kam zwischen einer Hausmauer und Hebebühne zum Liegen. Die Arbeitskollegen verständigten umgehend die Rettungskräfte. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte in Begleitung des Notarztes ins Unfallkrankenhaus Linz gebracht." Der Mann hatte insofern Glück im Unglück, als just auf derselben Baustelle Ende Februar ein Arbeitskollege verstorben war:
Sturz aus 18 Metern in die Tiefe
Damals hatte 57-jähriger Mühlviertler an der Fassade des in Bau befindlichen "Motel 1" gearbeitet. Dazu stand er laut Ermittlern auf einer Hebebühne. Auch andere Männer waren mit den Fassadenarbeiten beschäftigt. Kurz nach 11.00 Uhr kam es dann aus bisher nicht geklärter Ursache zum Unfall: Der Mann stürzte von der Hebebühne und fiel etwa 18 Meter in die Tiefe. Seine Kollegen alarmierten die Rettungskräfte. Der Mann konnte jedoch angesichts der Verletzungen nicht mehr gerettet werden.
Neben der Polizei ermittelt auch das Arbeitsinspektorat, das angesichts der beiden Vorfälle ganz genau hinschauen wird, damit es vor Ort zu keinen weiteren Unglücksfällen kommt. Es geht um mögliche fahrlässige Tötung bzw. fahrlässige Körperverletzung.