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Umfrage: ÖVP und SPÖ verlieren Anschluss an Kickl

07.12.2023

SPÖ und ÖVP haben Herbert Kickls FPÖ nicht mal mehr in Sichtweite.

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Der eine, Andreas Babler (SPÖ), ging in dieser Woche mit Nikolo und Krampus auf Tour. Der andere, Karl Nehammer (ÖVP), feierte groß hundert Jahre Kanzleramt. Business as usual praktisch – dabei sind die früheren Großparteien SPÖ und ÖVP gerade dabei, den Anschluss im Kampf um Platz 1 völlig zu verlieren: Die aktuelle Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 (2.000 Interviews vom 27.11-6.12.. max. Schwankung 2,2 %) bestätigt die Momentaufnahme, die wir vergangene Woche veröffentlichten: Die FPÖ ist an der 30- %-Marke quasi pragmatisiert – Herbert Kickls Blaue sind, so scheint‘s zumindest, durch nichts zu erschüttern.

 

Im Minus. Dafür fallen die Konkurrenten ab – und zwar so stark, dass eine Aufholjagd bis zum geplanten Wahltermin im September 2024 unmöglich scheint: Bablers SPÖ – nach dem Parteitag in Graz immerhin bei 26 % – ist aktuell auf 24 % abgerutscht, letzte Woche waren es noch 25 gewesen. Und die ÖVP? Was soll man sagen die Kanzlerpartei, die mit Kurz 2019 37 % erreichte, hat fast die Hälfte ihrer Wähler verloren und grundelt bei blamablen 19 % herum. 12 % erreichen die Neos und 9 die Grünen.

 

Und der berühmte Kanzlerbonus? Bei Amtsinhaber Karl Nehammer kaum vorhanden: Gut, der ÖVP-Politiker liegt mit 23 % vor Babler. Nr. 1 ist aber auch hier Herbert Kickl, dessen radikale Töne offenbar keinen mehr schrecken. 

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