Mit Bart und 100 Mio
Nehammer: Erster Auftritt nach Polit-Aus in Wien
26.02.2026Mit Vollbart und der Ankündigung von 100 Millionen Euro Förderung trat Ex-Kanzler Karl Nehammer zum ersten Mal nach seinem Polit-Aus heute in Wien auf. Als Vizepräsident der Investitionsbank.
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Die Europäische Investitionsbank (EIB) mit ihrem Vizepräsidenten Karl Nehammer und die Österreichische Hotel- und Tourismusbank stellen heute ein neues 100-Millionen-Euro-Finanzierungsprogramm zur Stärkung des österreichischen Tourismus vor.
Das Programm markiert einen Meilenstein in der 30-jährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der EIB und OeHT und setzt "gezielte Impulse für die Modernisierung, Energieeffizienz, Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit" österreichischer Tourismusbetriebe.
Geld fließt an Betriebe
Die Mittel werden im Rahmen der Gewerblichen Tourismusförderung des Bundes eingesetzt, die die Tourismusbank im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus abwickelt.
Mit Vollbart und der Ankündigung von 100 Millionen Euro Förderung trat Ex-Kanzler Karl Nehammer zum ersten Mal nach seinem Polit-Aus heute in Wien auf. Als Vizepräsident der Investitionsbank. oe24.TV berichtet live von der Pressekonferenz.
Neuer Look, höheres Gehalt
Als Nehammer den neuen Job im September antrat, trug er noch keinen Vollbart. Bis Weihnachten war er auf allen Fotos stets rasiert zu sehen.
So warb Nehammer erst im November noch frisch rasiert für neue Unternehmenskredite, die dank einer Kooperation möglich wurden.
Deutlicher Einkommenssprung für Nehammer
Im neuen Job casht Nehammer 31.536 Euro brutto, gleich viel wie ein Vizepräsident der Europäischen Kommission. Nominiert für den Posten wurde er von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer.
Für Nehammer ist der neue Job als Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank ein großer Einkommenssprung. Denn dafür gibt es deutlich mehr Geld als in seinen früheren Positionen. So liegt das Gehalt sogar über dem des österreichischen Bundespräsidenten, der "nur" 26.701 Euro brutto verdient, bzw. auch über dem des Bundeskanzlers, der "nur" 23.840 Euro verdient.