Details aus dem Knast

Hoeneß mit perversem Frauenarzt in der Zelle

03.07.2014

Ex-Bayern-Boss soll derzeit krankgeschrieben sein.

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© AFP
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Einen Monat seiner dreieinhalbjährigen Haftstrafe hat Uli Hoeneß in der JVA Landsberg abgesessen. Nun tauchen immer mehr Details über das Knast-Leben des ehemaligen Bayern-Präsidenten auf. "Er wird königlich behandelt und hat keinerlei Kontakt zu normalen Insassen", berichtet ein Insider der Münchner Zeitung "tz".

Perverser Waffennarr als Zellenkollege?
Laut dem Bericht lebt Hoeneß derzeit in einer 32 Quadratmeter großen Vier-Mann-Zelle, die er sich mit einem weiteren Häftling teilt. Angeblich soll es sich beim Zellengenossen um Christian K. - besser bekannt als "Dr. Kalaschnikow" - handeln. Der Frauenarzt sitzt im Gefängnis, weil er Patientinnen gefilmt hat und unerlaubt Waffen besaß. Der 67-Jährige ist auf der Krankenstation der Anstalt, weil er unter Diabetes leidet - bereits vor Haftantritt sollen ihm Ärzte ein Bein abgenommen haben.

Ex-Bayern-Boss winkt Job im Spital
Hoeneß, der unter Bluthochdruck leide, soll seit seinem Haftantrifft krankgeschrieben sein und derzeit nicht am Arbeitsalltag teilnehmen können. Sobald der 62-Jährige wieder gesund sei, soll er angeblich als Hausarbeiter im Spital eingesetzt werden und müsste unter anderem das Essen für andere Patienten holen und die Arztpraxis reinigen.

Für den Landsberg-Insider ein Traumjob: "Als Hausarbeiter steht die eigene Zelle immer offen, man hat keinen Stress und nur Kontakt zu anderen Patienten. Er gibt die Klamotten raus an andere Gefangene im Spital, kümmert sich, wenn jemand neu reinkommt darum, dass jeder alles hat. Im Spital kriegt man mehr als andere Gefangene. Beim Essen gibt es unbegrenzt Nachschlag. Im Spital nimmt man eher zu."

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