Hoeneß: Bratwurst im Knast

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Hoeneß: Bratwurst im Knast

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Nürnberger Bratwurst und Sauerkraut – das war das erste Menü für Hoeneß im Knast.

Viererzelle, Warmwasser, eigener Fernseher, den er sich für 10,71 Euro pro Monat leihen kann. Für 7,27 Euro gibt es einen Euro-Sat-Anschlussss, für Strom wird 1,50 Euro/Monat gerappt. Seit Montag sitzt der Ex-Bayern-Boss, wie berichtet, in der Justizanstalt Landsberg, 70 Kilometer von München entfernt. Einziger Luxus: Er darf die Viererzelle alleine benützen.

Handy hat er keines, das musste er ebenso abgeben wie alle persönlichen Wertgegenstände. Nur seinen Ehering durfte er behalten. Als erste warme Mahlzeit bekam er Nürnberger Schweinsbratwurst, Sauerkraut und Püree serviert. Bemerkenswert: Hoeneß ist einer der größten Bratwursterzeuger in Bayern, den Millionenbetrieb führt jetzt sein Sohn Florian (34).

Günter Netzer will seinen Freund besuchen

Wirbel. Hoeneß sorgt in Haft für gehöriges Aufsehen. Bayern-Fan DJ Franky rappte lautstark vor der Justizanstalt: „Uli, wir stehen zu dir – die Abteilung Attacke, das sind jetzt wir!“, sang er. Polizisten führten den Rapper ab, Dutzende Reporter belagern die Haftanstalt – jeder wartet auf das erste Bild von Hoeneß.

Ehefrau

Besuch darf Hoeneß zweimal pro Monat erhalten: Ehefrau Susi, die Kinder Florian und Sabine und Bruder Dieter haben ­Besuchsscheine beantragt. Aber auch Hoeneß’ Freund und Ex-Fußballkollege Günter Netzer will seinen Freund besuchen.

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