Fans in Sorge

Englische Fußball-Legende sitzt im Dubai-Bunker fest

03.03.2026

Der Krieg im Nahen Osten trifft nun auch das Promi-Paradies Dubai. Ex-Fußball-Profi Rio Ferdinand berichtet nach Drohnenangriffen von dramatischen Stunden im Bunker mit seiner Familie. 

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Die Vergeltungsschläge des Iran in der Golfregion haben massive Auswirkungen auf das Leben in Dubai, wo Rio Ferdinand seit August 2025 lebt. In seiner Show „Rio Ferdinand Presents“ schilderte der ehemalige Verteidiger von Manchester United die jüngsten Ereignisse. Eine Einfahrt des Luxushotels „Fairmont“ ging nach einem Treffer durch eine iranische Kamikaze-Drohne vom Typ Shahed am Samstag in Flammen auf.

Nacht im Aufnahmestudio

Der 81-fache englische Nationalspieler beschrieb die Situation als extrem belastend: „Es ist beängstigend, wenn man Raketen, Flugzeuge und Kampfjets – ich weiß nicht genau, was es ist – über sich hört, und dann diese lauten Explosionen. Es war eine sehr gruselige Nacht.“ Die Familie funktionierte daraufhin sein Aufnahmestudio zum Bunker um. „Uns wurde in der ersten Nacht der ganzen Geräusche geraten, in den Keller zu gehen. Dort haben wir mit Bettdecken geschlafen“, so Ferdinand.

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Schutz für die Kinder

Gemeinsam mit seiner Frau Kate (34) und den Kindern Shae (2), Cree (5) sowie Tochter Tia (14) suchte er Schutz unter der Erde. „Es geht darum, deinen Kindern zu erklären, was passiert, und ihnen zu helfen, durch diesen Moment zu navigieren. Man möchte ruhig bleiben und alle so ruhig wie möglich halten“, erklärte der Ex-Sportler. Während die jüngeren Kinder in Dubai sind, leben seine Söhne Lorenz (19) und Tate (17) weiterhin für ihre Fußballkarrieren in England.

Lage für Touristen prekär

Ehefrau Kate meldete sich am Sonntagabend via Instagram zu Wort und gab leichte Entwarnung für die Familie: „Uns geht es gut. Die Regierung macht einen großartigen Job, um das zu gewährleisten.“ Dennoch bezeichnete sie die Erfahrung als „augenöffnend“. Deutlich schlimmer ist die Lage für Urlauber in der Region. An den beiden größten Flughäfen ist der Betrieb eingestellt, es geht kein Flieger mehr rein oder raus. Viele Touristen sitzen fest und müssen teilweise in Tiefgaragen auf Betonböden übernachten.