"Schwachsinnig"

Nach Cup-Sieg: Kühbauer schießt gegen Bundesliga

02.05.2026

Großer Jubel beim LASK, doch Trainer Dietmar Kühbauer sorgt direkt danach für Wirbel. Statt Feierstimmung gibt es scharfe Kritik an der Bundesliga.

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Nach dem 4:2-Erfolg nach Verlängerung im ÖFB-Cup und dem ersten Titel seit 61 Jahren war die Freude in Linz eigentlich riesig. Doch nur kurz nach dem Triumph rückte ein anderes Thema in den Fokus und brachte Kühbauer auf die Palme.

„Es ist schwachsinnig!“

Der Trainer ließ kein gutes Haar an der Terminplanung der Liga. Der Grund: Bereits wenige Tage nach dem Cup-Finale steht für den LASK das nächste wichtige Spiel an, ausgerechnet am Montagabend. Kühbauer machte seinem Ärger unmittelbar nach dem Titelgewinn Luft. Er stellte klar, dass er sich bewusst kurz halte und wurde dann deutlich: "Wenn ich etwas sage, dann heißt es: ,Er ist sauer, wütend, entsetzt oder schockiert.´ Deshalb sage ich nur: Es ist schwachsinnig, dass man das Spiel an einem Montag ansetzt, Punkt" 

Von ausgelassener Partystimmung war daher nichts zu sehen. Stattdessen richtet sich der Fokus sofort wieder auf die Meisterschaft, in der es für die Linzer um die Tabellenspitze geht. Die Situation ist brisant: Sowohl der LASK als auch Finalgegner Altach müssen nur drei Tage nach dem Endspiel wieder ran. Beide Teams stehen unter Druck, sportlich geht es für alle Beteiligten um viel.

Kritik wird noch schärfer

Kühbauer ging sogar noch weiter und stellte die Verantwortlichen offen infrage. Er könne nicht nachvollziehen, warum solche Entscheidungen getroffen werden, gerade in einer Phase, in der die Saison auf der Zielgeraden ist. Für den Trainer ist klar: Die Planung sei „dermaßen schlecht“, dass man sich fragen müsse, was sich die Verantwortlichen dabei gedacht haben.

Trotz aller Kritik bleibt dem LASK wenig Zeit zum Durchatmen. Die Mannschaft müsse regenerieren und gleichzeitig die Energie aus dem Cup-Sieg mitnehmen. Denn eines ist klar: Die Saison ist noch lange nicht vorbei und nach dem Titel soll direkt der nächste Erfolg folgen.