Vertragsgespräche
ÖFB-Chef: So steht es wirklich im Poker um Teamchef Ralf Rangnick
10.04.2026ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll spricht über den Stand der Vertragsverhandlungen.
Österreichs Fußball-Fans dürfen sich freuen. Teamchef Ralf Rangnick steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung und soll das ÖFB-Team bis zur EURO 2028 in Großbritannien und Irland betreuen.
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Wie berichtet, soll der 67-Jährige zukünftig zwei Millionen Euro im Jahr und damit deutlich mehr als bisher verdienen. Da eine solche Summe das reguläre Budget des ÖFB übersteigen würde, wurde eine innovative Lösung gefunden. Etwa 50 Prozent des Gehalts werden durch einen speziellen Sponsoren-Pool finanziert.
Letzte Details
Dass die Gespräche auf einem guten Weg sind, bestätigt nun auch ÖFB-Chef Josef Pröll. „Wir sind schon seit längerer Zeit in sehr positiven und guten Gesprächen. Wir wollen als ÖFB den Teamchef halten“, so der 57-Jährige im ORF-Interview. Pröll betont allerdings, dass es noch keine finale Einigung gibt. „Aber nichts ist fix, bevor nicht alles fix ist. Es gibt Themen, die wir noch besprechen müssen. Wir lassen uns da auch nicht unter Druck setzen, beide nicht.“
„Ich habe mit ihm [Rangnick] ausgemacht, dass wir keine Wasserstandsmeldungen abgeben. Wir wollen sehr offen und ehrlich die Dinge abhandeln, die abzuhandeln sind, um einen guten Deal für die Zukunft zu gestalten. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden wir die Öffentlichkeit informieren. Es gibt keinen Zeitdruck, aber positive Gespräche“, so Pröll zum ORF.
Dem Vernehmen nach geht es bei den Verhandlungen noch um Rangnicks Betreuerteam. Der Teamchef fordert demnach eine analoge Aufwertung für seinen gesamten Trainer- und Betreuerstab. Er möchte sicherstellen, dass seine Vertrauten ebenfalls langfristig und zu verbesserten Konditionen abgesichert sind.