Warnung von FIA
Wegen "illegalem" Upgrade: Ferrari musste Auto verändern
16.03.2026
Ferrari wollte in China zwei neue Upgrades austesten. Doch eines davon sorgte für eine Regel-Diskussion bei der FIA.
Charles Leclerc und Lewis Hamilton sind mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr glücklich. In den ersten beiden Rennen konnten die Ferrari-Piloten jeweils einmal auf das Podium landen. In China sorgten die Scuderia-Fahrer mit ihren Duellen für Furore.
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Hamilton und Leclerc schafften dies sogar ohne ihre neuen Upgrades. Ferrari nahm nach China zwei neue Teile mit. Mit im Gepäck war der "Macarena-Flügel" und ein Zusatzbauteil für das Halo.
Halo-Flügel "grenzwertig"
Auf den "Macarena-Flügel" verzichteten die Italiener aus Zuverlässigkeitsgründen. Das zweite Upgrade wurde laut "The Race" nach Gesprächen mit der FIA nur im freien Training und im Sprintrennen benutzt. Der Weltverband war besorgt über die Legalität des Bauteils.
Ferrari brachte an beiden Autos zwei kleine Flügel am Halo an. Damit landete die Scuderia im Sprint auf den zweiten und dritten Platz. Doch die Teile waren vor dem Qualifying für das echte Rennen wieder weg.
Regelwerk dazu klar definiert
Gegenüber "The Race" soll eine hochrangige Quelle die Befürchtung bestätigt haben. Der Traditionsrennstall war besorgt, dass die Halo-Flügel in Bezug auf das Reglement "grenzwertig" seien. Die Italiener wollten keinen Protest der FIA oder eines anderen Teams riskieren. Das Upgrade würde nur einige Hundertstel Sekunden bringen und wäre einer potentiellen Disqualifikation nicht wert.
Laut dem Reglement dürfen die F1-Teams nur begrenzt Bauteile am Chassis anbauen. Alle Teile müssen innerhalb eines strengen Regelwerks sein.
Artikel C13.3 des F1-Regelwerks besagt, dass "eine Verkleidung an der Sekundär-Rollstruktur angebracht werden darf" und dass diese im RV-Halo-Bereich liegen, einen konvexen Radius von weniger als 2 mm aufweisen und mit einem Abrundungsradius von höchstens 10 mm an die vordere Karosserie angefügt werden muss.