Max Verstappen ist ein frustrierter Mann. Seit Beginn der neuen Ära der Formel 1 wird der Niederländer nicht müde das Reglement und die Boliden zu kritisieren. In einem erneuten Wutausbruch, holte er nun sogar noch weiter aus.
Schon der sechste Platz in Melbourne war ein Debakel für das Selbstverständnis von Max Verstappen. Ergo war das Ergebnis vom Grand Prix in Shanghai ein echter Schlag in die Magengrube. Nach 45 Runden war Schluss, sein "Mario Kart" musste in die Garage.
Wenig überraschend also, dass der 28-Jährige seiner Wut wieder freien Lauf ließ. "Es ist furchtbar, es macht überhaupt keinen Spaß. Das ist kein Racing", waren die klaren Worte nach dem Rennen. Wenig überraschend blieb auch sein Vergleich mit Mario Kart diesmal nicht aus.
"Schau dir das Racing doch an. Du boostest vorbei, dann geht dir auf der nächsten Geraden die Batterie aus und sie boosten wieder an dir vorbei. Für mich ist das einfach ein Witz", so der Red-Bull-Pilot.
Verstappen entlädt Frust an F1-Fans
Der Frust spricht aus Verstappen, so viel ist klar. Dennoch betonte er die Kritik auch zu üben, wenn er erfolgreicher wäre, "weil mir das Produkt Rennsport am Herzen liegt". Aktuell werde der Formel 1 nur geschadet, so Verstappen, und dabei wäre es laut ihm leicht zu verhindern gewesen: "Sie hätten schon 2023 zuhören müssen, um das kommen zu sehen. Haben sie leider nicht."
Weiters ist der Niederländer überzeugt, dass es den anderen Fahrern und auch "echten" F1-Fans so gehe wie ihm. Und die Fans, denen es aktuell Spaß macht zuzusehen? "Die verstehen dann nichts von Racing", schlug Verstappen aus.
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Er befindet sich auch im ständigen Austausch mit den Verantwortlichen und versucht nachzubessern, wie er betonte. "Es müssen nicht alle zustimmen, aber die Mehrheit muss einverstanden sein, um Änderungen durchzudrücken", so seine Forderung. Mit den abgesagten Nahost-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wäre zumindest Zeit zum Diskutieren.