Rekordbau
1 Kilometer hoch: DAS ist der größte Wolkenkratzer der Welt
12.05.2026Der JEC Tower in Dschidda schickt sich an, sämtliche Rekorde zu brechen. Das Mega-Bauwerk nähert sich mit hohem Tempo der Marke von 100 Stockwerken und soll künftig über einen Kilometer hoch in den Himmel ragen.
Dienstag, 12. Mai 2026, zeigen aktuelle Berichte, wie schnell der künftig höchste Wolkenkratzer der Welt wächst. Laut dem Technikportal New Atlas steht der Turm kurz vor einem bedeutenden Bauabschnitt.
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Während die Ingenieure Ende Dezember noch mehr als 80 Etagen bestätigten, berichten lokale Medien mittlerweile sogar von 84 Stockwerken. Damit rückt die prestigeträchtige Marke von 100 Etagen in greifbare Nähe und könnte bereits in den kommenden Wochen erreicht werden. Zum Vergleich: Im Herbst des Vorjahres war das Gebäude erst bei 69 Stockwerken angelangt.
Burj Khalifa wird deutlich überragt
Der fertige JEC Tower soll mindestens 157 Stockwerke umfassen. Mit einer geplanten Höhe von über einem Kilometer würde er den bisherigen Spitzenreiter, den Burj Khalifa in Dubai, deutlich in den Schatten stellen. Das Bauwerk wäre zudem fast doppelt so hoch wie das One World Trade Center in New York. Die exakte endgültige Höhe halten die Verantwortlichen bisher jedoch unter Verschluss. Im Inneren ist Platz für ein Luxushotel, moderne Büroflächen und exklusive Wohnungen geplant. Ein besonderes Highlight wird das weltweit höchste Aussichtsdeck sein.
Technik der Superlative im Einsatz
Um die enormen Höhen zu bewältigen, setzen die Ingenieure auf modernste Technologie. Besucher werden mit zweistöckigen Aufzügen befördert, die eine Geschwindigkeit von bis zu zehn Metern pro Sekunde erreichen. Insgesamt sind über 50 dieser Hochgeschwindigkeitslifte vorgesehen. Das Gebäude nutzt zudem eine aerodynamisch optimierte Form und eine Y-förmige Kernkonstruktion, um den extremen Belastungen und Windkräften in diesen Sphären standzuhalten.
Vorbild für die Städte der Zukunft
Der JEC Tower, der früher unter dem Namen „Jeddah Tower“ bekannt war, gilt als wegweisendes Pionierprojekt. Die hier eingesetzten technischen Lösungen könnten künftig als Vorbild für den Hochhausbau in dicht besiedelten Metropolen dienen. Angesichts steigender Bevölkerungszahlen und knapper Flächen gewinnen solche vertikalen Bauweisen weltweit massiv an Bedeutung. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was architektonisch und technologisch im Jahr 2026 möglich ist.