OKTOBERFEST
Wiesn-Hit 2025: Duell um den Oktoberfest-Ohrwurm spitzt sich zu
Während Puristen auf bewährte Evergreens wie „Skandal im Sperrbezirk“ setzen, drängen junge Künstler mit viralen Sounds in den Vordergrund.
2025 könnte laut Merkur ein Jahr der „Wiesn-Pop“-Fusion werden: Songs, die traditionelle Blasklänge mit modernen Beats verbinden, liegen voll im Trend.
Favorit mit Chartpower
Der Merkur sieht die Sache schon „so gut wie klar“: Oimaras „Wackelkontakt“ sei dank massiver Chart-Erfolge praktisch nicht zu umgehen. Der Titel stand zeitweise sieben Wochen auf Platz 1 der deutschen Single-Charts – einfach gestrickt, leicht mitzusingen und bayerisch verwurzelt: perfekte Zutaten für einen Wiesn-Dauerbrenner. Dennoch bleibt offen, ob der Hit „nur“ weit vorne landet oder tatsächlich Rang 1 holt.
Zwei Songs, ein Wiesn-Thron
Während Oimara als Favorit gilt, punktet Max Weidner mit „Kini von da Wiesn“ als moderner Hommage an die bayerische Tradition – ein Refrain zum Mitschunkeln, ein Beat fürs Bierzelt. Wer am Ende den Titel „Wiesn-Hit 2025“ trägt, machen Publikum, Kapellen-Setlists und die Stimmung in den Zelten aus. Die Online-Votes laufen – und die Wiesn-Gaudi gibt den Takt vor.
Außenseiter Chancen. Auch „Bella Napoli“ wird genannt
Der Focus bringt noch einen weiteren Song als Newcomer-Hit auf der Wiesn ins Spiel: „Bella Napoli“ von Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys. Schließlich ist Italo-Schlager voll im Trend, was auch die Bekanntheit der Band aus Augsburg gesteigert hat. Auf dem Rosenheimer Herbstfest wurde der Titel häufig gespielt, es ist davon auszugehen, dass auch viele Wiesn-Kapellen ihn auf ihre Setlists genommen haben.
Wiesn-Hit 2024: „Brenna tuats guad“ von Hubert von Goisern
Österreich lässt grüßen: 2024 führte „Brenna tuats guad“ von Hubert von Goisern die Wiesn-Charts an. Laut einer SZ-Auswertung der GEMA-Listen war der Austro-Klassiker in den Zelten der meistgespielte Song – ein schöner Triumph für den Salzburger Ausnahmemusiker.